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Time flies – Hedi Slimane fotografiert Frances Bean Cobain

Frances Bean Cobain schien bisher nicht sonderlich interessiert zu sein an der Aufmerksamkeit der Medien. Nur selten sah man Fotos von ihr, Hauptrollen in „Alice im Wunderland“ und „Twilight“ schlug sie angeblich aus. Sie studiert am Bard College im Bundesstaat New York, machte ein Praktikum beim US-Rolling-Stone und veröffentlichte Kunst unter einem Pseudonym. Einziges Aufsehen erregte Frances, um deren Wohlergehen sich seit jeher Wendy O’Connor, Großmutter väterlicherseits, kümmert, durch den Streit mit Mutter Courtney Love. Dabei ging es um den Treuhandfonds aus dem Erbe Kurt Cobains.

Nun aber ließ sich Frances Bean, benannt nach Schauspielerin Frances Farmer und angeblich der Tatsache, dass sie als Baby wie eine Bohne aussah, kurz vor ihrem 19. Geburtstag am morgigen Donnerstag vom ehemaligen Dior-Homme-Designer und Fotografen Hedi Slimane ablichten. Und diese Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind romantisch und träumerisch. Intensiv und auf eine magnetische Art gespenstisch.

Denn ungeachtet der unübersehbaren 90er-Referenzen bei Styling und Look, sieht sie aus wie die exakte Mischung ihrer Eltern. Und nicht nur das: Aus Frances, an die man sich bisher hauptsächlich als Kind auf dem Arm ihrer Eltern erinnerte und bei der man vorherzusehen schien, sie irgendwann, abgelichtet von Paparazzi, volltrunken und entrückt auf dem Sunset Strip wiederzusehen, ist eine Frau geworden. Eine Frau, mit den tiefen Augen ihres Vaters.

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