„Tote Mädchen lügen nicht“: Warum auch die 3. Staffel des Teenie-Dramas höchst problematisch ist

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Monty hingegen scheint allein durch seine unterdrückte Homosexualität und einen gewalttätigen Vater zum reuelosen Monster geworden zu sein. Dabei hätte man der Galionsfigur für „Toxic Masculinity“ durch das Streichen einiger Ani-Tyler-Szenen, die sich ohnehin nur im Kreis drehen, genau jene Facetten ermöglichen können, die notwendig gewesen wären, um seine Entwicklung nachvollziehbar zu machen.

Der Stoff, aus dem Cliffhanger gemacht sind.

Dass die Serienmacher dennoch mit einer vierten Staffel rechnen, zeigen die Cliffhanger, die sie in die abschließenden Szenen gepackt haben. So werden nicht nur Tylers Waffen samt inkriminierendem Inhalt doch noch aus dem Wasser gefischt (passenderweise von einem Boot mit dem Namen „Predator“), auch Ani sieht sich plötzlich mit einer Person konfrontiert, die ihr gesamtes Lügengebilde mir nichts, dir nichts auffliegen lassen könnte. Ob sie deswegen in einer potentiellen vierten Staffel erneut die Erzählerrolle übernehmen wird? Unwahrscheinlich.

https://youtu.be/cRTDCPmSAts

Die dritte Staffel „Tote Mädchen lügen nicht“ steht seit dem 23. August 2019 auf Netflix im Stream zur Verfügung.

Netflix


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