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Unbedingt anschauen: Die besten Musikdokus im März 2018

Über FEATVRE:

Die digitale Plattform „FEATVRE“ stellt für ihre Nutzer ausgewählte Dokumentationen, Reportagen und Non-Fiction-Beiträge aus nationalen und internationalen Online-Mediatheken zusammen. Damit sieht jeder das Fernsehen, das er sehen möchte – unkompliziert, personalisiert, jederzeit und überall.

DISCO EUROPE EXPRESS

Disco made in München: Diese Doku zeigt die Ursprünge der Disco-Kultur in Europa – den berühmt-berüchtigten Eurodance. Mit dem unnachahmlichen Four-the-Floor-Beat ebneten Giorgio Moroder und Donna Summer mit „Love to love you baby“ einem gänzlich neuen Phänomen den Weg: Rausch und Vergessenheit auf der Tanzfläche – über soziale und geografische Grenzen hinweg. Dabei entstanden so einige Welthits, deren Vibes bis heute nachwirken. Aber auch illustre Vertreter wie die französische Percussion-Gruppe „Kongas“ kommen in den Interviews zu Wort und es entsteht ein rundes und farbenfrohes Cut-Up einer Musik, die angetreten ist, Tanz und Ekstase für alle salonfähig zu machen. Nur noch bis zum 24. März 2018 verfügbar.

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Disco Europe Express
Disco Europe Express

20.000 DAYS ON EARTH

Wie fühlt es sich an, wenn man exakt 20.000 Tage auf der Erde verbracht hat? Diese Frage stellt sich Nick Cave, Ausnahmemusiker und philosophischer Geist. Anhand seiner Musik und des kreativen Prozesses dahinter widmet sich dieser Film von Ian Forsyth und Jane Pollard grundlegenden Fragen von Liebe, Zeit und Kunst. Was sind die wirklich entscheidenden Momente im Leben? Und warum erkennt man sie meistens erst nachher? Diese musikalische Reise ist wirklich wundervoll assoziativ gemacht und wird jeden verzaubern – ein einmaliger Film, der sich schwer irgendwo zwischen Doku und Fiktion einordnen lässt. Was ihn zugegeben noch besser macht. So schön und unprätentiös kann Selbstinszenierung sein!

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Trailer:

THE MAN IS THE MUSIC

Lonnie Holley? Nie gehört? Dieser Mann ist einer der Koryphäen des US-amerikanischen Undergrounds. Er baut Skulpturen aus Müll, lebt in Birmingham, Alabama, und musiziert in der Tradition schwarzer Freejazz-Ikonen wie SunRa. Seine Kunst wurde sogar im Weißen Haus ausgestellt (freilich noch unter Obamas Präsidentschaft). Die Doku begleitet Holley, den selbsterklärten „Lover of Mother Earth“ auf seinen Streifzügen durch die „Urban Wastelands“ seiner Heimatstadt. „The Man is the Music” ist sicher eine eigenwillige Musikdoku, aber doch geistreich und vor allem durch Holleys Persönlichkeit einmalig. Sein Ansatz: Wo andere Dinge und Töne wegwerfen, fängt seine künstlerische Arbeit an.

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The Man is the Music
The Man is the Music

INDIA’S REGGAE RESISTANCE: DEFENDING DISSENT UNDER MODI

Reggae gegen Redeverbote: In Indien nehmen junge Menschen ihre Meinungsfreiheit selbst in die Hand und bedienen sich dabei der Kraft des Beats. Mit Soundsystemen schaffen sie einen demokratischen Raum für öffentlichen Protest, geschützt vor der Macht des Staates. Dabei sind sie immer unterwegs und arbeiten im Untergrund, unter anderem finanziert durch Crowdfunding. Doch wenn ihre gigantischen Boxen und Subwoofer an den Start gehen, lässt das garantiert keinen kalt. Musik war schon immer auch die schönste Stimme des Widerstands – diese Doku ist dafür nur das aktuellste Beispiel.

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India's Reggae Resistance: Defending Dissent Under Modi
India’s Reggae Resistance: Defending Dissent Under Modi

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ARTE
Vimeo
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