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Von alt-J über Kylie bis Jamie xx: 18 Beobachtungen beim Melt! Festival 2015

– Viele schmerzhafte Entscheidungen musste der Besucher dieses Jahr erneut treffen. Besonders unschön: alt-J auf der Hauptbühne gegen Darwin Deez im Intro-Zelt.

– Es wird nicht langweilig, die riesigen Kräne immer wieder aufs Neue zu fotografieren. Im Sonnenuntergang. Mit Wolken im Hintergrund. In der Nacht, beleuchtet oder mit Flammenwerfern versetzt.

– Die Besucher machen das Melt! zu einem der entspanntesten Festivals Deutschlands. Das Interesse des Publikums geht über Bier und „Abrocken“ hinaus und sorgt für wahren Enthusiasmus vor den Bühnen, lange durchtanzte Nächte und gute Musik auf den Camping-Plätzen. Auch wenn manch einer Rihanna in seine Indie/Alternative-Liste gepackt hat.

– Eine kleine Bühne, die die tanzenden Gäste bei großer Hitze mit Wasser übergießt, ist eine wunderbare Erfindung.

– Auf die etwas nerdig wirkenden, aber beeindruckenden Blues-Rocker The Districts, den Briten Jamie T folgen zu lassen, der offenbar nicht nur selbst gerne tanzt, sondern auch das Publikum damit ansteckt, ist eine äußerst gute Idee.

– Eine weitere äußerst gute Idee ist es am Raclette-Stand Kendrick Lamar laufen zu lassen, damit beim Warten auf das empfehlenswert gute Mahl keine Langeweile aufkommt.

– Hagelkörner der Größe, wie sie am Samstag vom Himmel fielen, können getrost als Eiswürfelersatz angesehen werden. Vorausgesetzt sie haben einem nicht Zelt oder Auto zerschlagen.



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