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Willkommen in Runde 2 des Medien-Duells Hedi Slimane versus Cathy Horyn

Auch stille Kreativ-Geister können mal aus der Haut fahren – mit Stil, na klar. Hedi Slimane ist zuletzt nun so genervt von medialen Behauptungen gewesen, er habe während seines Daseins als Kreativ-Chef des französischen Traditionshauses Saint Laurents das Wörtchen „Yves“ unter den Design-Tisch fallen lassen, dass er sich nun selbst zu Wort meldete.

Nach vier Jahren Twitter-Abstinenz hat Slimane seinen Account @hedislimanetwit wieder zum Leben erweckt – und das gleich mit unglaublichen 22 Tweets innerhalb einer Stunde. Das schaffen selbst Social-Media-Profis eher selten.

Hedi Slimane ist auf Twitter zurück – mit verbalem Rundumschlag

Vermutlicher Auslöser: In einem Cat-Walk-Report für „The Cut“ über die Saint-Laurent-Kollektion von Slimanes Nachfolger, Anthony Vaccarello, hat die weltweit renommierte Moderedakteurin Cathy Horyn geschrieben: „Vaccarello hat das ‚Y‘ zurückgebracht, das sein Vorgänger – Hedi Slimane – herausgeschnitten hat (…). Die Wahrheit ist: Abseits von Slimanes Bemühungen diesbezüglich sagen die meisten Menschen sowieso noch YSL bzw. Yves Saint Laurent.“ Das könnte gesessen haben.

Kooperation

Hedi setzte offenbar auf direkte Flucht nach vorn und feuerte eine Reihe von Tweets in Wort und Bild ab, die zeigen sollen, dass auch er als Saint-Laurent-Designer das „Y“ bzw. die Marke als „YSL“ zelebriert hat. Kostprobe:

https://twitter.com/hedislimanetwit/status/784167044912742404

https://twitter.com/hedislimanetwit/status/784166849546186752

https://twitter.com/hedislimanetwit/status/784180169330331648

https://twitter.com/hedislimanetwit/status/784176099500683264

https://twitter.com/hedislimanetwit/status/784174756442636288

https://twitter.com/hedislimanetwit/status/784170552147734528

Pikant an der gesamten Sache: Es handelt sich nicht um den ersten Tweet-Beef zwischen Cathy Horyn und Slimane. Bereits nach Slimanes erster Kollektion für Saint Laurent 2012 äußerte sich Horyn in einem Essay nicht sonderlich angetan von Hedis Entwürfen für das französische Traditionshaus. Slimane konterte damals ebenso via Twitter und bezeichnete die renommierte Redakteurin als „perfekte Schülerin, die etwas von einer Stand-up-Komödiantin hat.“ Überdies fügte er weitere Spitzen an wie: „Ihr größter Erfolg bisher ist ein Buch von Bill Blass, das ich nicht gelesen habe. Es könnte großartig sein und ich wäre froh, es empfehlen zu können, wenn das ihren Verkaufszahlen hilft.“

Horyn damals zu „WWD“: „Dummer Nonsens.“ Wir sind gespannt, wie sie nun reagiert…

 


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