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🔥Xavier Naidoo im Interview: „Ich bin ein Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe“

Xavier Naidoo nach DSDS-Rauswurf: Er habe die Show für seine Zwecke genutzt

ProSieben hat sich ebenfalls zu den neuesten Äußerungen von Naidoo positioniert. Auf Twitter schreiben sie: „Wir versprechen: Der Sänger mit dem Aluhut wird nie wieder mit seiner Musik in unseren Shows sein. Nie wieder.“ Na das ist doch was!

In dem Interview erklärte er auch seine Sicht auf den Klimawandel. Im Wortlaut erklärt Xavier Naidoo da: „Zur Klimawandel-Debatte gibt es für mich das zu sagen, dass ich glaube, dass die Wissenschaft sich zu sehr auf die Hockeyschlägertheorie stützt und dass, wie doch einige wissen, mittlerweile belegt ist, dass diese Hockeyschlägerkurve gar nicht existiert. Und deshalb, glaube ich, sind wir gut vorbereitet auf eine eventuelle Diskussion mit allen möglichen Wissenschaftlern, die der anderen Meinung sind, dass es eben einen menschengemachten Klimawandel gibt – und das glaube ich nicht. Ich habe mich da vor vielen Jahren schon schlau gemacht, als ich gefragt wurde, bei diesem Klimakonzert damals in Berlin mitzumachen. Da habe ich meinem Veranstalter, dem Marek Lieberberg, gesagt, dass ich die Meinung nicht ganz teile und bei dem Konzert nicht mitmachen werde. Damals habe ich mir schon den berühmten Film… ‚Climate Swindle‘ oder so was… angeschaut, hab dann meine Nachforschungen gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass CO2 nicht der großer Veränderer des Klimas ist, sondern sich die CO2-Werte erst im Anschluss an die Klimaveränderung verändern. Darüber kann man glaube ich ziemlich gut diskutieren und sollte man auch. Deswegen habe ich dich da gern unterstützen wollen, um diese Debatte anzustoßen.“ Weitere Auszüge dazu haben wir hier zusammengetragen.

Xavier Naidoo: „DSDS“-Rauswurf wegen Hetzvideo

Erst vor wenigen Wochen sorgte Naidoo mit einem anderen Video für Schlagzeilen, in dem er singend gegen Flüchtlinge hetzte. Er bestätigte dessen Echtheit, in dem er ein Statement veröffentlichte. Diverser Prominente, darunter Til Schweiger, nahmen Naidoo weiterhin in Schutz. Der Fernsehsender RTL warf ihn Tage später aus der Jury seiner Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. Dieter Bohlen äußerte sich auch zur Causa Naidoo.

Vorwürfe wie dieser gegenüber Xavier Naidoo waren nicht neu: 2015 entschieden ARD und NDR, dass der kommerziell sehr erfolgreiche Sänger für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2016 antreten solle – und zogen diese Wildcard zurück, nachdem sich heftiger Widerstand gegen diese Entscheidung in der Öffentlichkeit regte. Naidoo hält Deutschland nämlich offenkundig für besetzt, unsouverän und von höheren Mächten gesteuert. Im ARD-Morgenmagazin etwa sagte er 2011, Deutschland sei kein freies Land und immer noch von den Alliierten besetzt, einen Friedensvertrag habe es nie gegeben. 2014 trat er auf Kundgebungen und Montagsdemos selbsternannter Reichsbürger auf, im gleichen Jahr gewann er für all seine Verschwörungstheorien gar ein „Goldenes Brett“. Die Popakademie in seiner Heimatstadt Mannheim distanzierte sich von Naidoo, er selbst ließ unter anderem mitteilen, er sei auf einer der besagten Kundgebungen „nur zufällig mit dem Fahrrad vorbeigefahren“.



Wir haben uns Eva Hermans „Interview“ mit Xavier Naidoo in voller Länge gegeben – und es ist genauso gaga, wie Ihr denkt
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