Roger Chapman


Solch unkomplizierte Größen wie „Chappo“, einst Kopf von Family, Streetwalkers und nun seit etlichen Jahren sein eigener Herr, wünscht man sich jeden Monat. Nach kreativer Pause, Label-Wechsel und vielbeachtetem Comeback ließ der Sänger mit der Sandpapierstimme seinen ganzen britischen Humor walten.

Van Morrison: „Van ist und bleibt Van, ein launischer Schlawiner und großartiger Sänger zugleich. Wenn er nur mal etwas lockerer sein könnte. Trotzdem ein rundum angenehmes Album.“ (6)

Chris Isaak: „Habe noch nie von ihm gehört. Leichtfüßiger Country-Blues, nette Stimme – aber ich bin mir nicht sicher, ob er nicht als Beleidigung auffaßt, wenn man seine Musik so charakterisiert.“ (3)

Carl Perkins: „Endlich mal einer, der älter als ich ist. Ein wirklich liebenswerter Mensch, zudem ein Vorbild, was sage ich, ein Original, in all den Jahren gereift wie vorzüglicher Cognac. (6)

Camouflage: „Sind das Franzosen? Shit, das kann nicht sein, dazu sind sie zu gut. Die Songs haben Substanz, sind auf den Punkt produziert. Toll auch diese barocken und klassischen. Anklänge.“ (6)

Jackson Browne: „Die alte Klasse kehrt zurück. Fantastisch. Locker vom Hocker. Die Vorab-Cassette geht hiermit in mein Eigentum über. Mit Abstand das Beste, was mir bei dieser Auswahl zu Ohren kam.“ (6)

Working Week: „Einen Punkt allein für die Konzentration, die ich beim Hören aufbringen mußte. “ (1)

Cyndi Lauper: „Moderner Pop, geschickt produziert, aber keine eigenständige Musik. Dennoch: Sie hat Charme. Nur, wer poliert eigentlich ihre Songs auf Hochglanz.“ (4)

Jean Paul Gaultier: „Komplette Kacke. Was ist der,Mode-Designer?‘ Das kann doch nur einem Franzosen einfallen.“ (1)