Kein Witz: Ein Western

Wenn sich Helge Schneider, Deutschlands ungewöhnlichster Entertainer, hinter die Filmkamera klemmt, ist dabei anderes zu erwarten als gutbürgerliche Unterhaltung. „Neeee, bloß kein Mainstream … Alles, was normal aussah, haben wir weggeschnitten, und lieber die Reste aus dem Papierkorb verwendet.“

Das Ergebnis des revolutionären Stückwerks ist ab 1 1. 1 1. im Kino zu bewundern: „Texas — Doc Snyder hält die Welt in Atem“. Ein Western, ganz nach Schneiders Geschmack:

„Es gibt viele Tote, Geknechtete und Gegeißelte, aber nachher kommt der Frühling mit seinen Blümchen und neues Leben beginnt.“

Helge ist im eigenen Film Hauptdarsteller, Co-Regisseur — und Filmkomponist. „Denn, nur mit meiner Musik ist das ganze Werk eine runde Sache geworden, Musik ist für mich mein eigentlicher Lebenssinn. Ich hab‘ viele Gitarren, auch eine Fittipaldi, die hat damals noch John Lennon gespielt, die ist im Schwarzwald gebaut und heißt Hotzenblitz. Was ich deswegen noch sagen wollte: Schöne Crüsse an die Leser von Musikexpress. Ich find‘ es ist ’ne gute Zeitung, ich les‘ sie immer gerne, vor allen Dingen die Sachen mit Bata Wie und die Ausschneidebögen.“

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