Jack Bruce wurde 50 –

und (fast) alle kamen. Nur die Cream-Reunion fand wieder mal nicht statt: E.C. wasn’t there. Dafür aber bevölkerten bei den beiden Birthday-Gigs im Kölner „E-Werk“ zahlreiche Größen die Bühne: Gary Moore, Simon Philips und Ginger Baker, um nur die prominentesten zu nennen. Die Bühne wurde zum Ort musikalischer Erinnerung: angefangen vom Cello-Intro, das an die Studienzeit von Bruce erinnerte, über die Jazz-Anfänge und die Bruce’schen Solo-Exkurse bis hin zu Cream-Highlights. Gut in Form war Ex-Colosseum-Gitarrist Clem Clempson, der neben Blues-Rauhbein Gary Moore (Foto) aber trotzdem zurückstand. Moore ließ dann auch die notorischen „Claptonclapton‘-Rufer schnell verstummen. In seinen wütenden Blues-Improvisationen konnte man 25 Jahre danach noch einmal die Faszination nachempfinden, die Cream zur ersten Supergruppe gemacht hatte. Und das war’s dann letztlich auch: wiederaufbereitete Rockgeschichte.

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