Captain Beefheart & His Magic Band – Safe As Milk

Erschienen: September 1967

Die Legende besagt, dass Jerry Moss, einer der beiden Chefs von A&M Records,den Plattenvertrag mit Captain Beefheart &. His Magic Band kündigte, nachdem er „Electricity“ gehört hatte. Der Song, Schlüsseltrack auf Safe As Milk, ein von quälenden Theremin-Sounds getriebenes Monstrum von Future Pop, sei „zu negativ“. Don van Vliet alias Captain Beefheart, Schulfreund Frank Zappas und Fan der Bluesmusiker Howlin‘ Wolf und John Lee Hooker, schuf mit diesem Debüt ein Meisterwerk der futuristischen Töne. Die basierten auf dem Blues und fügten sich mit Anleihen bei Freejazz, afrikanischer Rhythmik, atemberaubenden Wechseln in Tempo und Tonart sowie Beefhearts Vier-Oktaven-Stimme zu einer nie vorher gehörten Musik zusammen. Zwischen den abenteuerlichsten Songkonstruktionen („Dropout Boogie“, „Abba Zaba“) gab’s auch „Exotisches“ wie Doo-Wop („I’m Glad“) und einfach Pop („Yellow Brick Road“). Als musikalischer Direktor für dieses sträflich unterschätzte Album fungierte ein gerade mal 20 Jahre alter Gitarrist. Sein Name: Ry Cooder.

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