The Monkees – Pisces, Aquarius, Capricorn & Jones Ltd.

Erschienen: 14. November 1967

1967 war das Jahr der Monkees: Zwei „Emmy“-Awards. Millionenseller-Alben, sie machten Jimi Hendrix (als Support-Act) in den USA bekannt und wurden ihr Image als „gecastete“ TV-Marionetten los. Nach der Emanzipation mit dem Garagen-Punk-Album Headquarters kamen wieder Studiomusiker (und Freunde)zum Einsatz,aber Regie führte die Band selbst. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Songs wie Harry Nilssons sexuell gewagtes „Cuddly Toy“. die Groupie-Hymne „Star Collector“, Michael Nesmiths „Daily Nightly“ (über die Medienlügen zu den Sunset-Strip-Krawallen),“Pleasant Valley Sunday“ und „The Door Into Summer“ ließen selbst die Liverpooler Konkurrenz vor Neid erblassen. Das erste Album überhaupt, auf dem ein Moog-Synthesizer zu hören war (Micky Dolenz besaß einen der ersten 20), und neben dem epochalen Irrsinn von Head (1968) das wohl beste Album der „Prefab Four“ – obwohl der vorab erschienene Evergreen „Daydream Believer“ gar nicht mehr draufpasste.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.