Bruce Springsteen – Nebraska

Die Musik auf diesem Album klang, als wäre sie 50 Jahre alt. Und irgendwie war sie das auch: Statt auf „The River“ ein weiteres süffig produziertes Hitalbum folgen zu lassen, nahm Springsteen Klampfe, Harp und einen Vier-Spur-Recorder und sang den kargen Folkblues eines Robert Johnson, Charley Patton oder Hank Williams. Die zehn Songs, aufgenommen im Schlafzimmer seines Hauses in Rumson, N.J., sind scharfsichtige journalistische Skizzen von Träumen und Träumern, Mord und Mördern, die die dunkle Seite des American Way of Life erkunden. Erst der fahle Glanz des „Born In The USA“-Hypes tauchte die zeitlose Kunst von „Nebraska“ ins rechte Licht. Seitdem singt der Boss auf Augenhöhe mit Dylan, Presley und Lennon.

Produzent: Bruce Springsteen

Beste Tracks: „Atlantic City“, „Mansion On The Hilf, „Reason To Believe“

Ist ja hochinteressant … Als Springsteen dem damaligen CBS-Chef Walter Yetnikoff „Nebraska“ zum ersten Mal vorspielte, soll der, nur mühsam beherrscht, gebrummt haben: „Wir versuchen unser Bestes.“

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