Dakota Suite

Betörende Trauer ist das Metier von Dakota Suite.

Benannt nachdem New Yorker Mietshaus, vor dem 1980 John Lennon erschossen wurde, hat sich dieses Trio aus Leeds (mit Wurzeln in Holland und Belgien) der elegischen Depressivität verschrieben – und fügt sich daher bestens in die neue „Britische Traurigkeit“ ein, die Nick Drakes desperate Trauer ebenso enthalten darf wie den schwitzenden Northern Soul von Belle & Sebastian. Für die Musik von Chris Hooson (Gitarre, Gesang), Andrew Thrower (Bass) und Richard Formy (Keyboard und alles andere) fand ein britisches Musikmagazin die griffige Formel „Country ’n‘ Suicide“. Ob das den Kern trifft, sei dahingestellt. Fest steht aber, daß Tracks wie „Just Like Jesus“ auf jede bessere „Lebenswert“-Liste gehören.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.