Dennis Davis, langjähriger Bowie-Drummer, ist tot

Der Musiker spielte unter anderem auf Bowies Berlin-Trilogie mit.

Dennis Davis, langjähriger Studio- und Tour-Drummer David Bowies, ist tot. Der Musiker, der auf sieben Bowie-Alben zu hören ist, hat den Kampf gegen eine Krebserkrankung verloren und ist am 6. April, wie auch sein berühmter Vorgesetzter Bowie, an den Folgen der heimtückischen Krankheit verstorben.

Davis‘ Drumming prägte Bowies Sound von 1975 bis 1980 maßgeblich mit. Zusammen mit Davis nahm Bowie seine berühmte Berlin-Trilogie, bestehend aus den Alben LOW, HEROES und LODGER, und vier weitere Alben (YOUNG AMERICANS, STATION TO STATION, STAGE, SCARY MONSTERS) auf. In den 70ern war Davis ebenfalls Bestandteil der Bowie-Liveband und nahm an allen Tourneen dieses Zeitraums teil.

Weitere Auftraggeber Davis‘ waren Iggy Pop, auf dessen THE IDIOT-Album er das Schlagzeug bediente, Stevie Wonder und George Benson.

Tony Visconti, Bowies langjähriger Produzent und Freund, postete auf Facebook eine Nachricht zu Davis‘ Tod, die Ihr hier lesen könnt:

 

Dennis Davis has passed away. He was one of the most creative drummers I have ever worked with. He came into David…

Posted by Tony Visconti on Donnerstag, 7. April 2016

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.