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GERD: Wie die schwedische Songwriterin mit IN IT TO LOSE ihrer Berufung gefolgt ist

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Wenn du deine Lebensaufgabe ignorierst, findet das Universum Wege und Mittel, um dich in die richtigen Bahnen zu lenken. Ein schöner Gedanke, dass alles, was uns widerfährt, letztlich doch ein wenig vorbestimmt sein könnte – die Geschichte von GERD lässt zumindest darauf schließen.

Die Songwriterin wurde in Schweden geboren und war ein musikalischer Frühstarter, wie er im Buche steht: Schon mit einem Jahr nahm sie an Musikkursen teil und schulte dort ihr Rhythmusgefühl. Es folgten Engagements in Musicals, Theaterstücken und beim örtlichen Chor sowie Solounterricht mit 13 Jahren, während aus dem Jugendzimmer Songs von Kate Bush, Queen und ABBA klangen.

Was jetzt noch fehlte, war ein eigener Sound, den sie in London entdecken wollte. Das Universum hatte aber offenbar zunächst andere Pläne mit ihr, weshalb sie nach einem Jahr nach Stockholm zog und beinahe die Musikkarriere an den Nagel hängen wollte. Stattdessen studierte sie – als sie für ihre Diplomarbeit einen Preis entgegennehmen durfte, war ihr sofort klar, dass sie eigentlich auf die Bühne gehörte – noch am selben Nachmittag verließ sie das College.

IN IT TO LOSE ist ihr Durchbruch

Ihre erste EP sollte alles verändern: IN IT TO LOSE wurde nicht nur in Schweden zum Erfolg, sondern hat auch in den USA und in Europa viele Fans gefunden. GERD sagt über IN IT TO LOSE: „Ich lebe seit drei Jahren mit der EP und mein Leben hat sich seitdem dramatisch verändert, aber die Platte lässt mich in der Zeit zurückreisen. Sie in die Welt hinauszulassen, hat geholfen, diese Gefühle loszulassen.“

 

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GERD: Das Schicksal hat entschieden

Der Name für ihre erste Veröffentlichung sei ebenfalls aus der Selbstreflektion entstanden: „Jeder will dabei sein, um zu gewinnen, aber nicht jeder kann ein Gewinner sein und ich weiß mit Sicherheit, dass ich mich am Ende des Schreibens dieser EP nicht wie ein Gewinner gefühlt habe. Deshalb habe ich sie IN IT TO LOSE genannt.“ Seit GERDs Live-Debüt bei den Swedish Publisher Awards im vergangenen Jahr hatte die Newcomerin bereits Shows in der Avicii Arena sowie bei der Nobelpreisverleihung in Washington.

Aktuell bereitet sie sich auf die Veröffentlichung der ersten Single aus ihrem kommenden Debütalbum vor. Wer sich in die smarten Texte von GERD verknallt hat und auch die atmosphärischen Klänge mag, die ein wenig an Florence + The Machine erinnern, sollte die Schwedin also definitiv im Auge behalten.

AMANDA NILSSON