Ist „Prison Break“ immer noch „Prison Break“? Wir machen den Check zum Start der 5. Staffel

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Am Samstagabend startet auf RTL II die fünfte Staffel der ehemaligen Erfolgsserie „Prison Break“, die zwischen 2005 und 2009 lief. Die Fangemeinschaft war damals riesig, die Karrieren der meisten Darsteller verlief sich danach allerdings. Und da die Film- und Serienwelt gerade sowieso dem Retro-Trend (zumindest was die Themen angeht) erliegt, kommt eine neue Staffel „Prison Break“ wie gerufen.

Michael Scofield (Wentworth Miller) galt eigentlich als tot, jetzt ist er aber doch wieder aufgetaucht. In Rückblenden werden für Neueinsteiger die wichtigsten Ereignisse der vorherigen Staffeln erklärt, dann stürzt sich „Prison Break“ rasant in das neue Abenteuer, das direkt mit vielen Wendungen beginnt. Aber fühlt sich die Serie nach so vielen Jahren Pause immer noch an wie damals? Wir machen den Check mit den wichtigsten Elementen.

Sitzt jemand im Knast?

Check! Direkt in den ersten Minuten der neuen Staffel wird etabliert, dass Scofield nicht tot ist, sondern hinter Gittern sitzt. Ein mysteriöses Foto zeigt ihn vor Gitterstäben im Jemen. Ohne Umwege geht es also wieder ans Kerngeschäft der Serie: Jemand muss den Burschen da rausholen.

Scofield sitzt mal wieder im Knast. Einer muss es ja tun.

Ist Lincoln immer noch ein bisschen dämlich?

Check! Lincoln Burrows ist der Muskel, sein Bruder Scofield ist das Hirn. So war es ja schon immer in „Prison Break“. Direkt in der ersten Folge darf Burrows (gespielt von Dominic Purcell) mehrfach ratlos in die Kamera schauen, sich von jeden noch so zwielichtigen Leuten in Fallen locken lassen und zu der Erkenntnis kommen, dass er jahrelang keinen Schimmer hatte, dass er Blumen vor ein leeres Grab gelegt hat.

Ist T-Bag dabei?

Check!

Labert T-Bag immer noch so viel Bullshit?

Check! Robert Knepper wurde als T-Bag durch irres Overacting zum Liebling der Fans. Auch er kehrt in der neuen Staffel zurück. Und hält sogar theatralische Monologe, wenn er allein in seinem Zimmer am Computer sitzt. Ohne ihn wäre „Prison Break“ einfach nicht „Prison Break“ – obwohl seine Rolle im neuen Plot noch sehr ungewiss ist.

Ist die Show wieder so clever wie in der ersten Staffel?

Nein, leider nicht. „Prison Break“ begann 2005 als ausgefeiltes Stück Fernsehen mit smarten Wendungen und liebevollen Plot-Details. Der Auftakt der neuen Staffel fühlt sich eher an wie „Fast and Furious“ mit Gitterstäben. Die in irrem Tempo erzählte Story der ersten Folge reißt direkt große Logiklöcher in die Geschichte.

Gibt es wieder ein wichtiges Tattoo?

Check! Scofield sitzt im Knast und will (kann) nicht mit seinem Bruder reden. Allerdings hält er verschwörerisch seine Hände ins Bild. Und diese sind mittlerweile mit jeder Menge Tinte verziert. Scofields Haut dürfte also mal wieder der Schlüssel zu einer wichtigen Wendung werden.

Den Trailer zur neuen Staffel könnt Ihr Euch hier anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=Tr9ESD9YGGo

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