Japaner sind die besseren Liebhaber

Eine bundesdeutsche Komödie. Und das soll nicht mal eine Drohung sein – denn die Generation der Wortmänner und Bucks geht schließlich zum Lachen nicht mehr in den Keller. Und sie hat zudem unwiderruflich damit aufgehört, im Kino lehrreiche Volkshochschulkurse abzuhalten, die dem betroffenen Publikum irgendwie echt wichtige Denkanstöße verpassen sollen. ‚Japaner sind die besseren Liebhaber‘ handelt von einem erfolgreichen Stinker namens Peter Merz (mit Dauerwelle: Thomas Heinze), der einem japanischen Unternehmer ein paar Millionen aus der Tasche ziehen will. 18 Millionen, um ganz genau zu sein. Mit dem Geld will er einen Betrieb in den neuen Bundesländern finanzieren. Eine äußerst clevere und außerdem auch noch gutaussehende Konkurrentin hat es allerdings auch auf das japanische Kapital abgesehen – und schon nimmt die Komödie Fahrt auf. Was den beiden widerfährt, ist vorhersehbar und deshalb eigentlich nicht weiter erwähnenswert: Sie verlieben sich ineinander. Wie’s allerdings vonstatten geht und was sich Regisseur Philipp Weinges zur Unterhaltung seines Publikums hat einfallen lassen, ist in Wort und Bild reichlich originell – und wird deshalb an dieser Stelle auch nicht verraten.

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