Johnny Depp: Der Wert seiner Film-Requisiten schnellt in die Höhe

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Bekanntlich ging Johnny Depp aus dem Verleumdungsprozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard in der breiten öffentlichen Wahrnehmung als Gewinner hervor. Das wirkte sich nicht nur auf seine Reputation aus – sondern auch auf den Wert der von ihm gebrauchten Film-Requisiten: In der Fantasy-Tragikomödie „Edward mit den Scherenhänden“ aus dem Jahre 1990 hat er den titelgebenden Protagonisten gemimt – einen künstlich erschaffenen Menschen, der noch nicht gänzlich vollendet ist, als sein Erfinder stirbt. So ist er statt Händen mit einer komplizierten Scheren-Konstruktion ausgestattet.

Das Doppelte der Schätzung

Jene Scherenhände wurden nun für unglaubliche 81.250 US-Dollar versteigert – fast doppelt so viel wie von Experten prognostiziert wurde. Zum Zeitpunkt der Ankündigung des Verkaufs im Mai standen Johnny Depp und Amber Heard gerade vor Gericht. Damals rechnete man mit einem Höchstgebot zwischen 30.000 bis 50.000 US-Dollar. Durchgeführt wurde die Versteigerung von Propstore. Das Auktionshaus ist dafür bekannt, Sammlerstücke aus Filmen mit Millionenwerten zu versteigern.

Die berühmten Scherenhände wechselten für 81.250 US-Dollar ihren Besitzer

Auch Volleyball Wilson brachte eine sechsstellige Summe ein

In Bälde soll Johnny Depps Motorrad aus „Cry Baby“ ebenfalls unter den Hammer kommen. In der Komödie hat er einen in den 50er-Jahren rebellierenden Rock’n’Roller verkörpert. Für jene Requisite liegt schon das Startgebot bei stolzen 250.000 US-Dollar. In der jüngeren Vergangenheit kam es immer wieder zu aufsehenserregenden Auktionen: So wechselte beispielsweise Tom Hanks‘ Volleyball Wilson aus „Castaway“ für astronomische 187.500 US-Dollar den Besitzer.

FREDERIC J. BROWN AFP via Getty Images

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