Little Red Riding Hood – Little Red Riding Hood

Little Red Riding Hood: Komischer Name. Die Initiatoren dieses Projekts sind Experten im Erfinden komplizierter Namen und inzwischen schon richtige alte Hasen in der nationalen Musik-Szene: die Gebrüder Thorsten und Kai Uwe Wingenfelder, Sänger bzw. Gitarrist von Fury In The Slaughterhouse, Ex-„Fury“ Produzent Jens Krause, der sich hier für Schlagzeug, Synthies und die Kunst des Programmierens zuständig zeigt, sowie Christian Pegel am Baß, Ur-„Fury“ und inzwischen seit etlichen Jahren als Computer-Programmierer tätig, fernab vom Musik-Busineß. Herausgekommen ist unterm Strich ein höchstens halbherziger Versuch, moderne musikalische Trends wie Ambient, HipHop, Swingbeat oder Ragga ins typische „Fury“-Pop-Rock-Gewand zu stecken. Der Aufbruch zu neuen Ufern gelingt zum einen schon nicht wegen Kai-Uwes unverkennbarem Organ, das mit modernem Großstadt-Beat nun gar nichts zu tun hat, zum anderen deshalb nicht, weil die HipHop- oder Dance-Einflüsse viel zu bieder und aufgesetzt daherkommen, als daß man sie den vier Hannoveraner Landeiern abnehmen würde.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.