Interview

Mike D im Gespräch: Beastie’s Back, alright!

Vom chilligen Master of Ceremony zum Kurator. Unser Treffen mit Mike D.

Nach dem Tod von Adam Yauch und dem Ende der Beastie Boys im Jahr 2012 tauchte Mike D zwar nicht ab, machte sich aber eher rar. 2026 ist das Jahr, in dem sich das ändert. Ende August erscheint Mike Ds erstes Soloalbum, die ersten Singles sind bereits draußen: „Switch Up“, „True Colors“ und „What We Got“.

Parallel dazu ist im Jüdischen Museum Frankfurt die von ihm co-kuratierte Ausstellung „MISHPOCHA. The Art Of Collaboration“ zu sehen – eine Hommage an die Kultur der Zusammenarbeit in der jüdischen Kultur.

Kurz vor seinem Trip nach Frankfurt am Main trat Mike D Mitte April als Überraschungsgast bei einer Show des Duos Very Nice Person auf. Die Band besteht aus seinen Söhnen Davis und Skyler Diamond, die auch seine erste Solosingle co-produziert haben. Ein spontaner Spaß.

Für seine Arbeit als Co-Kurator der Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt benötigte der 60-Jährige dagegen einiges an Ausdauer. Mike D nahm seinen Job sehr ernst, reiste immer wieder nach Frankfurt und diskutierte mit Museumsdirektorin Mirjam Wenzel, Hauptkuratorin Franziska Krah sowie Ideengeber und Ausstellungsdesigner Stefan Weil darüber, wie laut und bunt die Ausstellung werden dürfe.

Einer seiner Sätze aus dieser Zeit entwickelte sich im Museumsteam zum Leitmotiv der Ausstellung: „Ich werde sehr enttäuscht sein, wenn es nicht laut genug ist.“

Einen Tag vor der Eröffnung im April hält Mike D zunächst eine offizielle Pressekonferenz ab – für ihn ein ebenso ungewöhnliches wie unterhaltsames Erlebnis. Danach findet er bei einem kleinen Mittagssnack Zeit für ein Gespräch im Büro der Museumsdirektorin.

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Unser Interview mit Mike D

Und, Mike – ist es laut genug?

Ich finde schon. Man könnte es noch leiser drehen, aber ich bin dagegen.

Bist du generell ein Freund von Museen?

Nicht unbedingt. Museen vermitteln eine Reihe von Regeln, die mich nicht besonders interessieren. Leise sein zu müssen zum Beispiel. Oder dass die Wände weiß sind. Noch immer drängen viele Ausstellungen darauf, dass mit diesen Regeln nicht gebrochen werden sollte, denn schließlich erwarten Besucher im Museum eine leise und saubere Organisation. Wir haben uns deshalb die Frage gestellt: Wie gelingt es uns, eine Museumserfahrung zu schaffen, die eher unerwartet kommt?

Du hast eben auf der Pressekonferenz gesagt, diese Ausstellung zu kuratieren sei für dich harte Arbeit gewesen. Was genau war daran so hart?

Gute Frage. (lacht) Etwas zu erschaffen, das ich als authentisch empfinde und mit dem ich zufrieden bin, bedeutet, unzählige Male in eine bestimmte Richtung zu gehen – und zwar sehr weit und über einen langen Zeitraum –, um schließlich festzustellen, dass es die falsche Richtung war. Dann heißt es: umkehren, zurück zum Anfang und einen anderen Weg einschlagen, der sich möglicherweise ebenfalls als falsch herausstellt. Wäre ich allein auf diesen Irrwegen unterwegs, wäre das nur mein Problem. Da ich aber ausnahmslos kollaborativ arbeite, darf ich die anderen nicht verlieren. Ich muss sie mitnehmen, muss mich immer wieder kompromissbereit zeigen und zulassen, dass Meinungsverschiedenheiten entstehen. Es wäre vielleicht einfacher, wenn ich ein Kurator wäre, der voranschreitet und hinter dem ein paar Leute herlaufen, die eifrig Notizen machen und allen Entscheidungen zustimmen. So zu arbeiten wäre für mich aber deutlich weniger interessant.

Deshalb bist du von Zusammenarbeit überzeugt?

Ja. Bei allem, was ich gemacht habe oder heute mache, geht es um Zusammenarbeit. Bei den Beastie Boys war es oft so, dass einer von uns den ersten Funken hatte. Danach ging es sofort darum, diesen Funken gemeinsam zum Leuchten zu bringen. Das betraf nicht nur die Musik – wir haben diese Form der Zusammenarbeit über alle Medien und Kunstformen hinweg fortgesetzt. Die Beastie Boys waren von Anfang bis Ende Teil einer fortlaufenden, gemeinschaftlichen und chaotischen Familiengeschichte.

Wie viel Chaos verträgt Zusammenarbeit?

Es geht auch ohne Chaos, aber ich mag kreatives Chaos, weil es darin meist etwas ehrlicher zugeht. Es kommt vor, dass ich ein paar Leuten sage: „Lasst uns am Donnerstag zusammenkommen und etwas machen!“ Der Termin steht, die Gruppe steht – alles andere bleibt offen. Und das ist Absicht. Am Ende entsteht aus diesem Nichts heraus etwas, dem kein Plan zugrunde lag und das genau deshalb besonders authentisch ist.

Das Herzstück der Ausstellung ist der Raum „MIX“ – eine interaktive Multimedia-Installation mit lauter Musik. Zu hören sind Hip-Hop, Punk, Riot Grrrl und Techno. Warum ausgerechnet diese vier Genres?

Wir mussten uns beschränken. Es hätte noch viele weitere berechtigte Subgenres gegeben. Ambient zum Beispiel. Oder Dub – eine Musik, die einen großen Einfluss auf mich ausübt. Aber wir mussten Abstriche machen. Für diesen Raum hätten wir problemlos ein achtstündiges Musikprogramm zusammenstellen können. Für ein Museum mit festen Öffnungszeiten wäre das allerdings zu viel gewesen.

Die Verbindung der Beastie Boys zu Hip-Hop, Punk und der Riot-Grrrl-Bewegung ist offensichtlich. Warum Techno?

Ich finde die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte von Techno sehr interessant. Los ging es in Chicago und Detroit. Von dort aus begann buchstäblich eine Reise um die Welt. Techno veränderte sich, und darauf reagierten die ursprünglichen Schöpfer dieser Musik – etwa Carl Craig, Juan Atkins oder Moodymann –, indem sie Techno erneut weiterentwickelten. Der Stil ging also um die Welt, kam wieder zurück und hallte nach. Es entstand eine Echokammer. Und genau das ist für mich ein gutes Beispiel für globale Zusammenarbeit, die keiner Absprachen bedarf, weil sie ganz unmittelbar passiert. Darin liegt ein Teil der Schönheit dieser Musik. Ohne Techno hätte sich diese Ausstellung nicht vollständig angefühlt – zumal sie in Frankfurt stattfindet, einer Stadt, in der Techno eine wichtige Rolle spielt.

Was hält ein Mitstreiter wie du von der Kritik an kultureller Aneignung?

Ich nehme das Thema ernst. Man sollte diese Bedenken nicht einfach beiseiteschieben. Gleichzeitig ist es ein Thema, dem man mit einem einfachen Ja-oder-Nein-Denken nicht gerecht wird. Wer das tut, übersieht die Nuancen. Man übersieht den Subtext und den Kontext. Und man übersieht auch viel von der Freude, die ich und viele andere Menschen erleben, wenn Austausch stattfindet und dabei genau diese Echokammer entsteht. Ich erinnere mich an die Anfänge des Rap. Damals war diese Musik noch sehr lokal. Niemand hätte erwartet, dass es eines Tages Rap aus der ganzen Welt geben würde. Genau das ist aber passiert. Das Genre hat sich global verbreitet. Und ich genieße es zu beobachten, wie das geschehen ist – und wie es sich bis heute weiterentwickelt.

Die jüdische Kultur ist ebenfalls stark von Zusammenarbeit geprägt. Der Titel der Ausstellung, „MISHPOCHA“, steht als jiddischer Begriff für Familie, wird aber auch über die Verwandtschaft hinaus als Gemeinschaft oder sogar Schicksalsgemeinschaft verstanden. Haben sich die Beastie Boys jemals als jüdische Band betrachtet?

Zunächst überhaupt nicht. Das hat sicher damit zu tun, dass wir aus New York stammen – einer Stadt, in der jüdische Kultur ganz selbstverständlich Teil des Mainstreams ist. Mehr noch: Sie gehört zu dem, was New York ausmacht. Deshalb haben wir darüber nie wirklich nachgedacht. Erst als wir nach Europa kamen – vor allem nach Deutschland –, wurden wir damit konfrontiert. Bis heute finde ich es etwas befremdlich, dass wir hier immer wieder über unsere Ethnizität oder Religionszugehörigkeit definiert werden. Zumal ich zwar jüdisch bin, meinen Glauben aber nicht praktiziere. Ich denke, das hat viel mit dem Holocaust zu tun. Und natürlich: Ich bin nur deshalb ein in den USA lebender Jude, weil es den Holocaust gab. Trotzdem weiß ich bis heute nichts Definitives darüber, wo die Wurzeln meiner Familie liegen.

Hast du dazu einmal recherchiert?

Mein Nachname Diamond deutet möglicherweise darauf hin, dass meine Vorfahren mit Diamanten gehandelt haben könnten. Wenn ich mir allerdings die Unterlagen über die Familie meines Vaters anschaue, lande ich in den Einwanderungsregistern von Ellis Island. Dort bekamen viele Menschen mit schwer auszusprechenden Namen einfach neue, für Amerikaner leichter verständliche Namen. War man jüdisch, erhielt man häufig einen Namen, den man mit jüdischen Familien verband. Es ist gut möglich, dass „Diamond“ sogar herablassend gemeint war. Meine Vorfahren kamen – wie viele andere Familien damals – als sehr arme Menschen nach Amerika. Ihnen ausgerechnet den Namen „Diamond“ zu geben, wirkt fast wie ein zynischer Scherz. Ich kann nicht beweisen, dass diese Interpretation stimmt. Aber für mich ergibt sie durchaus Sinn.

Wann hattest du als Kind oder Jugendlicher zum ersten Mal das Gefühl, dass Musik für dich eine Form von Mishpocha ist?

Noch nicht innerhalb meiner Familie. Meine Eltern interessierten sich zwar sehr für Kunst, Musik spielte bei ihnen aber keine besonders große Rolle. Ich hörte damals sehr viel Radio. Dort liefen Motown, die Songs von Paul Simon oder die Beatles. Ich mochte einfach die Musik, die populär war. Das erste Mal hatte ich das Gefühl, Teil einer größeren Familie zu sein, als ich Punk und Hardcore für mich entdeckte. Über Bands wie The Clash oder Bad Brains lernte ich später jamaikanische Musik kennen – Reggae und Dub. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich dachte: „Ach so – gute Musik führt einen einfach zu weiterer guter Musik.“ Außerdem fiel mir etwas anderes auf: Seine echte Familie kann man sich nicht aussuchen. Und man kann sie auch nicht einfach wieder loswerden. Deshalb sind familiäre Beziehungen oft kompliziert. Musikalische Mishpochas funktionieren anders. Natürlich gibt es auch dort Zwänge. Aber im Kern sind sie freier und offener. Das wurde mir besonders bewusst, als ich zum ersten Mal Rap hörte – eine Musik, die für eine Zeit lang alles andere in den Schatten stellte.

Warum?

Weil Rap damals das Radikalste war, was ich bis dahin gehört hatte. Musikalisch. Gesanglich. Und vor allem in seinen Botschaften. Für mich war Rap sogar revolutionärer als Punk oder Hardcore. Punk- oder Hardcore-Bands bestanden immer noch aus einer klassischen Besetzung mit Gitarre, Bass und Schlagzeug. Man blieb letztlich eine Rockband. Rap dagegen schien sich von all dem komplett gelöst zu haben. Es wirkte wie eine völlig neue Erfindung. Dadurch konnte praktisch jede verfügbare Technologie Teil dieser Musik werden. Genau das geschah dann auch – etwa durch die Integration des Samplers. Für Rockbands war dafür kaum Platz. Selbst in den experimentellsten Gruppen erwartete man immer noch, dass der Gitarrist einen Verstärker vor sich stehen hatte.

Kannst du dich noch an deinen ersten Kontakt mit Rap erinnern?

Der erste Hitsong, den ich gehört habe, war „Rapper’s Delight“ von der Sugarhill Gang. Schon vorher hatte ich allerdings Mixtapes gehört, die aus dem Harlem World Club stammten. Das war damals in New York der wichtigste Club für die aufstrebende Hip-Hop-Kultur. Dort traten bereits Ende der Siebzigerjahre Künstler wie Jimmy Spicer oder erste Rap-Gruppen auf – lange bevor sie überhaupt Platten veröffentlichten. Diese Auftritte wurden auf Tonband mitgeschnitten. Ich weiß gar nicht mehr, ob direkt über das Mischpult oder einfach als Raumaufnahme. Jedenfalls machten diese Tapes schnell die Runde.

Wie fanden deine Eltern, die zwar kunstinteressiert waren, sich aber wenig für Musik begeisterten, diesen Sound?

Ich glaube, sie hofften einfach, dass diese Phase bald wieder vorbei sein würde. Zu ihrem Pech dauerte sie ziemlich lange an.

Dafür hast du es inzwischen zum Kurator einer Ausstellung in einem Museum gebracht.

Ja, trotz allem. (lacht)

Inwiefern hast du die Rap-Szene damals als besonders offen erlebt?

Wir Beastie Boys waren damals so ziemlich die einzigen weißen Kids in einer überwiegend schwarzen Community. Das war uns durchaus bewusst. Trotzdem hatten wir eher das Gefühl, dass unser Glas halb voll statt halb leer war. Als wir anfingen, war es unglaublich wichtig, dass Run-DMC uns so offen in ihre Welt aufgenommen haben. Sie nahmen uns mit nach Queens und stellten uns dort ihren Freunden vor. Dadurch hatten wir das Gefühl, selbst Teil einer Mishpocha zu sein – genau wie die vielen schwarzen Kids. Dass wir diese Erfahrung machen konnten, verdanken wir zunächst vor allem der Großzügigkeit von Run-DMC. Und der Offenheit New Yorks.

Die Liebe der Beastie Boys zu New York ist legendär – nicht zuletzt durch euer Album TO THE 5 BOROUGHS. Was genau macht die Offenheit dieser Stadt aus?

Das New York, aus dem ich stamme, war ein Ort, an dem sich Außenseiter und Sonderlinge – Menschen, die nirgendwo sonst akzeptiert wurden – zum ersten Mal zu Hause fühlen konnten. Darauf bin ich bis heute stolz. Ein gutes Beispiel ist der Musiker Arthur Russell. Er kam aus Iowa im Mittleren Westen der USA. Er war schwul, spielte Cello und wollte eine völlig neue Form von Folkmusik entwickeln. In Iowa hatte er damit buchstäblich nichts gemeinsam mit irgendjemandem. Als er nach New York kam, änderte sich das. Dort konnte er endlich er selbst sein. Er fand Gleichgesinnte, verdiente sein Geld als klassischer Musiker und experimentierte gleichzeitig mit elektronischer Musik. Er hielt sich häufig im Kunstzentrum The Kitchen auf, wo er Teil eines experimentellen Avantgarde-Kollektivs wurde. Nachts ging er in den legendären Club Paradise Garage, lernte dort die Protagonisten der neuen Dance-Szene kennen und begann wenig später selbst Disco-Platten aufzunehmen. Es war nicht so, dass ganz New York damals eine einzige Mishpocha gewesen wäre. Vielmehr war die Stadt ein Ort, der all diesen unterschiedlichen Mishpochas die Arme geöffnet hat.

Sind die Arme New Yorks heute immer noch geöffnet?

Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, die Kultur der Stadt hat sich ihre Offenheit bewahrt. Gleichzeitig ist New York inzwischen extrem teuer geworden. Ganz gleich, ob du essen gehst oder eine Wohnung suchst. Damals konnte Arthur Russell problemlos ein günstiges Apartment mieten. Heute würde er vielleicht gar nicht erst nach New York ziehen, weil er davon ausgehen müsste, dort nichts Bezahlbares zu finden. Diese wirtschaftlichen Bedingungen stellen die Kunst- und Kulturszene der Stadt vor enorme Herausforderungen. Ich hoffe sehr, dass New York damit umgehen kann.

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Zur Ausstellung

Das jiddische Wort „Mishpocha“ (im Deutschen oft als „Mischpoke“) wird im deutschen Sprachgebrauch häufig leicht abwertend für eine Familie oder Sippschaft verwendet. Die von Mike D co-kuratierte Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt interpretiert den Begriff neu. „MISHPOCHA. The Art Of Collaboration“ versteht Familie als Netzwerk, Gemeinschaft und kreativen Zusammenschluss.

Die Ausstellung beginnt bewusst ruhig: Im ersten Raum vermittelt eine Sprachinstallation persönliche Deutungen des Begriffs „Mishpocha“. Der zweite Raum widmet sich mit Filmen und Fotografien jüdischen Familiengeschichten rund um Herkunft, Identität und Verlust. Ab dem dritten Raum ändert sich die Atmosphäre grundlegend. Unter dem Titel „MIX“ verschmelzen Sound, Licht und Videokunst zu einer interaktiven Installation. In hoher Lautstärke laufen Tracks aus den Szenen Hip-Hop, Punk, Riot Grrrl und Techno. Besucherinnen und Besucher können an einem Mischpult selbst in die Projektionen eingreifen und die Installation verändern. Im vierten Raum „PLAY“ wird Zusammenarbeit schließlich praktisch erfahrbar: An vier Musikstationen entstehen gemeinsam neue Klangcollagen und Kompositionen – eine Erfahrung, die in der Gruppe deutlich mehr Spaß macht als allein.

„MISHPOCHA. The Art Of Collaboration“ ist im Jüdischen Museum Frankfurt noch bis zum 27. September zu sehen.

Zur Person: Mike D

Mike D (bürgerlich Michael Diamond, geboren am 20. November 1965 in New York) wuchs als Sohn eines Kunsthändlers in der Upper West Side Manhattans auf. Aus ersten Bands zwischen Jazz und Punk gingen 1981 die Beastie Boys hervor. Ursprünglich spielte die Gruppe Hardcore-Punk, bevor sie 1983 eher aus Spaß den Hip-Hop-Track „Cooky Puss“ veröffentlichte. Die Single entwickelte sich überraschend zu einem Szene-Hit. Gemeinsam mit Rick Rubin, dem Mitgründer des Labels Def Jam, erfanden sich die Beastie Boys anschließend als Hip-Hop-Trio neu.

Ab 1986 öffneten Mike D, Adam Horovitz (Ad-Rock) und Adam Yauch (MCA) Hip-Hop für ein Publikum aus Punk, Rock und Pop. Songs wie „So What’cha Want“, „Sabotage“ und „Intergalactic“ machten die Band zu einer der prägenden Gruppen der Crossover-Kultur der 1990er-Jahre.

Nach dem Krebstod von Adam Yauch im Jahr 2012 lösten sich die Beastie Boys auf. Vier Jahre später zog Mike D von New York nach Kalifornien.

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