Purple Haze


Mai 1968. Studentenunruhen in Frankreich haben Universitäten und Fabriken weitgehend stillgelegt. In den Staaten beginnt die Unruhe an den Universitäten Columbia und Berkeley zu gären. Vietnam ist noch ein ehrenhafter Krieg, Woodstock noch einen Sommer weit weg. Der Mensch schickt sich an. den Fuß auf den Mond zu setzen, und Matthew Caulfield (Peter Nelson) ist gerade dabei, sein zweites Jahr an der Princetown-Uni zu beenden.

Der Film beginnt damit, daß Matt wegen Marihuana-Besitz vom College fliegt. Zurück bei seinen enttäuschten Eltern muß er sich ihren Vorwürfen stellen. Der Vater stellt Stryker ist einer der zur Zeit populären Streifen, der sich mit den Problemen nach einem Atomkrieg auseinandersetzt.

Und diese Zukunft sieht in „Stryker“ alles andere als rosig aus: Alles liegt in Trümmern, doch mit ein wenig Improvisation kann man aus Schrott-Teilen alles bauen. Es gibt auch genügend zu essen, wenn man bereit ist, zu jagen, zu stehlen oder zu plündern. Es gibt ausreichend von allem, außer Wasser. Die ihn vor die Alternative: Haare schneiden, anständige Kleider anziehen, einen Job suchen – oder Matt fliegt aus dem Haus. Als es auch mit Matts Freundin zu Reibereien kommt, die sich – nach Matts Geschmack – zu spießig und angepaßt gibt, verliert Matt vorübergehend jeden Halt.

Doch im Laufe dieses turbulenten Sommers des Jahres 1968 lernt Matt langsam zu kapieren, daß das „Erwachsenwerden“ auch schmerzliche Entscheidungen miteinschließt.

Die Musik des Films stammt von zeitgenössischen Gruppen: Jimi Hendrix natürlich, Byrds, Cream, Steppenwolf und Jefferson Airplane.

letzten Wasservorräte liegen in Containern, die in den Ruinen der Zivilisation gefunden werden. Es ist abgestandenes Wasser und manchmal sogar verseucht, aber es ist Wasser.

Beim Kampf ums Überleben bleibt jede Menschlichkeit auf der Strecke. Erst am Ende, als es für die sich ausrottende Menschheit schon fast zu spät ist, fällt zum erstenmal wieder Regen.

Kinostart: 13. Januar