Rival Schools: Seltene Kombination dieser Tage: laut und schlau.

Die Musik: Das Quartett verzichtet sowohl auf das Gepose der Nu Metal-Spezis wie auf das pathetische Gedöns von Postgrungern wie Creed oder Nickelback. Genauso wohltuend: Elektronik-Spielereien bleiben auch außen vor. Statt dessen hat’s klassischen, wütenden, kompromisslosen Emocore zwischen Jimmy Eat World und Helmet. Wer At The Drive-In vermisst, findet hier Trost. Und wer unbedingt noch eine griffige Formel braucht, darf Rival Schools auch „Linkin Park für Erwachsene“ nennen.

Die Künstler: Die Größen der New Yorker Hardcore-Szene: Sänger und Gitarrist Walter Schreifels war der Chef von Ouicksand, Schlagzeuger Sam Siegler spielte unter anderem schon bei Shelter, CIV und Glassjaw, Gitarrist lan Love lärmte mit Burn und Die 116, während Bassist Cache Tolman bei den Jazz-Metallern von Iceburn sein Handwerk perfektionierte. Ihre erste gemeinsame EP „United By Onelinedrawing“ erschien Anfang letzten Jahres in den USA, im Sommer folgte das Album „United By Fate“, das nun endlich auch hierzulande veröffentlicht wird,.

Rival Schools – United By Fate (Mercury)

www.rivalschoolsunite.com

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