The Faint – Danse Macabre

Erschienen am 21. Auqust2O0l

Den Schritt, den The Faint auf dem Vorgangeralbum Blank wave arcade andeuteten, brachten sie auf ihrem dritten Album Danse macabre zur Vollendung. Die Transformation einer Indie-Rockband in einen offensiven Synth-Pop-Act.

Todd Baechle und seine Kollegen hatten offensichtlich ein bisschen zu viel Gary Numan und The Human League gehört, die ja zwei Jahrzehnte vorher in der zweiten Generation an der Popularisierung der elektronischen Musik arbeiteten, danse macabre geriet zu einem flirrenden, zu keiner Sekunde vorhersehbaren Amalgam aus upfront Beats, subsonischen Basslines,gehetztem Gesang, Vocoderstimmen und breitwandigen Synthesizermelodien und diente damit als Blaupause für die Electro-Rocker der nächsten Generation. Bands wie The Bravery haben sich dieses Album offenbar sehr genau angehört.

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