Weg vom Fenster

Überdosis Glamour? Seit ihrer Affäre mit Boris B. hat's der Rap-Queen aus Mainhattan offenbar die Sprache verschlagen.

Zuerst kochte sie Kaffee für 3p-Boss Moses Pelham. Nur ein Jahr später, 1995, erklärte VIVA sie zum „besten nationalen HipHop-Act“. In der Folge wurde Sabrina Setlur in der Tat zur nationalen HipHop-Queen. Und plötzlich hatte die Lady den Boulevard entdeckt. Von der BILD-Zeitung ließ sie sich 2001 als „erotischste Frau Deutschlands“ feiern, wovon sich der stillgelegte Tennisbaron Boris B. persönlich überzeugen durfte. Dann: die obligatorische Runde durchs Talk-TV. Überdies versuchte sich die ehemalige Schwester S. nun auch noch als Businessfrau, indem sie den publizistischen Rückenwind umgehend zum Launch ihres Plattenlabels Jaya Records nutzte. Ihre Entdeckung, der farbige Ballett-Tänzer Stephen Galloway, wurde als Soulhoffnung vorgestellt, hat selbige aber bislang sang- und klanglos enttäuscht. Und die Chefin ist seitdem verschollen. Derzeit soll Setlur mit Mentor Moses an einem Comeback-Album werkeln. Möglicher Arbeitstitel: S. ist vorbei?

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