David Bowies private Kunstsammlung wird in London ausgestellt und versteigert

Der im Januar verstorbene Bowie fühlte sich von Werken einiger Maler sehr inspiriert.

David Bowie verhielt sich zu Lebzeiten sehr verschlossen, er gab kaum etwas preis, ließ bis zum Tod seine Musik für sich sprechen. Privat hatte David Bowie offenbar nicht nur etwas für Musik übrig, sondern auch für Kunst. Das lebte er in einer Sammelleidenschaft aus  – in seinem Besitz sind etwa 300 Werke, unter anderem von Damien Hirst, Marcel Duchamp und Henry Moore gewesen. Sie sollen insgesamt einen Wert von etwa 10 Millionen Pfund haben.

Seine Sammlung beinhaltet vorwiegend Werke von Künstlern des 20. Jahrhunderts mit einem Fokus auf britische Kunstschaffende wie Stanley Spencer, Patrick Caulfield und Peter Lanyon. Die Gemälde und weitere Werke sollen im Auktionshaus Sotheby’s in London zunächst ausgestellt und im November dort versteigert werden.

„Die einzige Sache, die ich wie besessen kaufe, ist Kunst“, sagte Bowie einst in einem Interview mit der BBC. Doch die Dimension seiner Sammlung war der Öffentlichkeit nicht bekannt. Bowie hatte die Werke offenbar nicht als Investment gekauft, sondern weil er sich durch die Kunst inspiriert fühlte.

Sänger David Bowie verstarb am 10. Januar 2016 im Alter von 69 Jahren nach zweijährigem Krebsleiden.

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