Die muss man kennen

ME-Radar Januar 2013: die wichtigsten Newcomer – mit Sinkane und Yesterday Shop

Wir stellen die wichtigsten Musiker des Monats vor. Auf dem Musikexpress-Radar im Januar 2013: Sinkane, Yesterday Shop, Thomas Azier, 1000 Gram und Ein Astronaut.

Auf dem Musikexpress-Radar im Januar 2013:

Sinkane

Jahrelang war Ahmed Gallab Session- Musiker für Bands wie Caribou und Yeasayer. Jetzt tritt er als Sinkane selbst ins Rampenlicht.

„Ich habe immer noch eine genaue Vorstellung davon, wie die Musik klingen soll, und ich bleibe der Bandleader, aber ich habe jetzt die Möglichkeit, mit einigen der großartigs- ten Musiker der Welt zu arbeiten“, sagt Gallab. „Und ich finde Musikmachen ist immer dann am besten, wenn es eine Konversation zwischen mehreren Leuten ist.“

>>> das Sinkane-Porträt findet ihr in der Januar-Ausgabe des Musikexpress.

 

Yesterday Shop

Shoegazender Indiepop aus dem Schwabenland, der keine Angst vor der großen Geste hat.

Ich war zwölf Jahre alt, als mein großer Bruder mir Radiohead vorspielte“, sagt Clemens Kluck, Sänger der deutschen Indiepopper Yesterday Shop. Vorher hatte Clemens bereits Cello gelernt, das klassische Instrument dann aber aus Coolnessgründen gegen die Gitarre getauscht. Von Anfang an spielte er eigene Sachen. „Nur einmal wollte ich Nirva na covern, das ging aber fürchterlich schief“, sagt er und lacht. Heute, mit Mitte 20, ver greift sich der Neu-Berliner aus Reutlingen. nicht mehr an Klassikern – obwohl, wenigs- tens nicht mehr direkt: Der Sound von Yesterday Shop beleiht hörbar frühere Zeiten: etwa die Nullerjahre, in denen britische Indie-Bands wie Bloc Party und Foals den Ton angaben.

>>> alles über Yesterday Shop in der Januar-Ausgabe des Musikexpress.

 

1000 Gram

Was: Gleichermaßen von Dinosaur Jr. und The Smiths beeinflusster Indiepop.

Woher: Moritz Lieberkühl (2.v.r.) spielte in Berliner Bars, bis er die Schwedin Anna Roxenholt von den Indiefolkern New Found Land kennenlernte. Sie nahm in mit in ihre Heimat Göteborg, wo er die Mitglieder seiner Band fand. Heute ist er mit Roxenholt verheiratet.

Warum: Statt wie so viele sich in Selbst- mitleid suhlende Jungen mit der Gitarre setzt Lieberkühl auf Optimismus und augenzwinkernden Humor.

Thomas Azier

Was: Hymnischer Electro-Pop für Freunde von Hurts und Depeche Mode.

Woher: Vor fünf Jahren zog der heute 24-Jährige aus den Niederlanden nach Berlin. Die vielschichtige Großstadt schlug sich im mal harten, mal euphori- schen, immer aber eleganten Sound des Multiinstrumentalisten nieder.

Warum: Hat im Vorprogramm von Woodkid fast noch mehr überzeugt als der heiß Gehandelte selbst. Azier zierte auch schon die Tracklist eines Samplers des renommierten Labels Kitsuné.

Ein Astronaut

Was: Ein-Mann-Multiinstrumentalist Eike Swoboda, YouTube-Phänomen.

Woher: Wahl-Hamburger.

Warum: Beherrscht nicht nur Gitarre, Drums, Keyboard und Gesang, sondern macht als Kameramann und Cutter auch Filme. Schreibt die Songs, denen sich Radiohead seit OK Computer ver weigern. Diese überlässt er dann via In- ternet einem weltweiten Netzwerk von Musikern, Amateuren wie Profis. Diese nehmen ihre Parts auf, und Swoboda schneidet sie zu Videoclips zusammen.



Kommentare (1)
Weiterer Newcomer für 2013

Sollte man unbedingt auch auf dem Schirm haben, Debüt kommt wohl im Sommer:

Tapes In Mailboxes

http://www.youtube.com/watch?v=suYwivigDiw

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