James Blunt, äh, James Blake gewinnt Mercury Music Prize 2013

Offiziell nun besser als Bowie, Arctic Monkeys und Jon Hopkins: James Blake gewinnt mit OVERGROWN den Preis für das "beste Album 2013".

James Blake hat für sein zweites Album OVERGROWN den Mercury Music Prize 2013 in der Kategorie „Bestes Album“ gewonnen. Damit nimmt Blake zum ersten Mal die Trophäe des renommierten britischen Musikpreises nach Hause: 2011 war Blake bereits für sein Debüt JAMES BLAKE nominiert.

Der diesjährige Mercury Music Prize fand am 30. Oktober 2013 im Londoner Roundhouse statt. Neben Blake und seinem Album OVERGROWN waren die Arctic Monkeys, David Bowie, Disclosure, Foals, Jake Bugg, Jon Hopkins, Laura Marling, Laura Mvula, Rudimental, Savages und Villagers mit ihren dieses Jahr erschienenen neuen Alben nominiert.

Die Verleihung findet jährlich seit 1992 statt, die Gewinner werden von einer Jury Musikern, Journalisten, Plattenfirmenvertretern und anderen Branchenkennern gewählt.

Einen unterhaltsamen Versprecher gab es bei der Verleihung des Mercury Music Prize 2013 übrigens auch: Moderatorin Lauren Laverne kündigte James Blake als James Blunt an. Dubstep vs. Schmalzpop – eine abseits der Namen beider Musiker nicht gerade naheliegende Verwechslung, über die Lauren Laverne noch während der Veranstalter selbst twitterte: „Never felt better than I do tonight about artists who have fractionally dissimilar fore and surnames. #MercuryPrize #Irony“.

James Blakes zweites Album OVERGROWN erschien am 5. April 2013, Blake selbst zierte unter anderem das Titelheld der Mai-Ausgabe des Musikexpress – inklusive Wüstenbussard auf dem Kopf.

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