„Blutbad möglich“: Zerstören sich „Rock am Ring“ und „Grüne Hölle“ gegenseitig?


2015 werden nicht nur "Rock am Ring" und "Grüne Hölle" in einen Wettstreit treten, auch andere Festivals bekommen den gesteigerten Konkurrenzdruck zu spüren.

2015 müssen sich Musikfans entscheiden: Fahren sie zu Rock am Ring, das an einem neuen Austragungsort in Nürburgringnähe stattfinden wird oder geben sie dem neuen Festival „Grüne Hölle“ am altbekannten Standort in der Eifel eine Chance? Folkert Koopmans, Geschäftsführer von FKP Scorpio, sieht laut eines Interviews mit der Süddeutschen Zeitung für beide Festivals schlechte Chancen: „Ich glaube, dass beide nicht gewinnen werden“.

Da sich sowohl „Rock am Ring“ als auch „Grüne Hölle“ denselben Termin teilen und sie auch räumlich gesehen nur einige Kilometer trennen, prophezeit Koopmans ein „Blutbad“. Zwei Veranstaltungen derselben Art sprechen schließlich ein ähnliches Publikum an. Ein weiterer Aspekt auch, dass sie „sich finanziell überbieten werden bei den Bands“, so der Geschäftsführer von FKP Scorpio. Bei diesem Blutbad „fallen leider auch ein paar Blutspritzer auf uns ab, weil es bestimmt ein paar Bands geben wird, die wir auch haben wollen, und die dadurch im Pris-Ranking ziemlich nach oben gehen.“

In unserem Voting wurde auch deutlich, dass die Schlacht um die Bands das Zünglein an der Waage sein wird. Zwar wollen viele „Rock am Ring“ auch 2015 treu bleiben, entscheidender Faktor wird jedoch auch das Band-Booking sein. Für heute wird zudem ein Urteil im Namensstreit um „Rock am Ring“ erwartet. Wir halten euch auf dem Laufenden.