20: Jay-Z – The Blueprint

Allen Gesetzen der Kunst zum Trotz sind mit Jay-Z und Eminem zwei der beiden populärsten MCs derzeit auch die Besten. So ist es nur konsequent, dass den einzigen -und rhythmisch aberwitzig genialen – Gastauftritt auf „The Blueprint“ Marshall Mathers in „Renegade“ hatte. Über den Rest der Zeit brabbelte Shawn Carter gewohnt gemächlich, aber klug und unterhaltsam über sein Leben als HipHop-König in New York. Die Samples zwischen Jackson 5 und The Doors wurden von den Newcomern Kayne West und Just Blaze klüger und sparsamer eingesetzt, als man das von Mainstream-Werken sonst gewohnt ist. Selten genug sind Nr. 1-Alben derart innovativ, so dass Jay-Z gegen Ende von „Hola‘ Hovito“ völlig zu Recht und ohne Übertreibung bilanzierte: „If I ain’t better than B.I.G./I’m the closest one.“

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