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Highlight: Die 50 besten Alben des Jahres 2016

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6 Aktivitäten, mit denen Ihr David Bowies Todestag begehen könnt

David Bowie starb am 10. Januar 2016 an Krebs – und mit ihm eine Ikone der Popmusik, die bis heute Musiker*innen aller Genres prägt. Wie Ihr Bowies Todestag gebührend begehen könnt? Hier sechs Vorschläge:

1. Die 10 wichtigsten Bowie-Alben nochmal hören

Wenn man BLACKSTAR, SCARY MONSTERS (AND SUPER CREEPS), LODGER, LOW, HEROES, STATION TO STATION, DIAMOND DOGS, ALADDIN SANE, THE RISE & FALL OF ZIGGY STARDUST AND THE SPIDERS FROM MARS und HUNKY DORY in einem durch hören wollte, bräuchte man dafür 396, 73 Minuten – das sind (mit Pinkel- und Snackpausen) in etwa sieben Stunden.

Klingt ja durchaus machbar. Allerdings hat man dann natürlich noch nicht LET’S DANCE, THE MAN WHO SOLD THE WORLD, SPACE ODDITY, THE NEXT DAY und alle anderen fabelhaften Bowie-Alben gehört….

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2. David-Bowie-Orte in Berlin besuchen

Das Wohnhaus in der Hauptstraße 155 in Schöneberg, das von Bowie eine Zeit lang viel-frequentierte Café Neues Ufer (ehemalig „Anderes Ufer“) oder die Hansa Studios, in denen David Bowie seine Berlin-Trilogie (LOW, HEROES UND LODGER) aufnahm: Überall in Berlin kann man auf David Bowies Geist treffen. Es gibt sogar geführte Touren mit für Bowie wichtigen Plätzen – schöner ist es aber fast, man schlendert allein los und sieht selbst, wo man landet. So wie Bowie selbst es gerüchteweise auch öfter getan hat.

3. Bowie-Biografie lesen

Einige haben versucht, ein gutes Portrait von David Robert Jones, wie David Bowie mit bürgerlichem Namen hieß, zu zeichnen. Doch wie zu erwarten ist Bowies Leben nur schwer in Worte zu fassen. Dylan Jones ist ein britischer Journalist und Redakteur beim „GQ“-Magazin und schrieb unter anderem schon Bücher über Jim Morrison und Elvis Presley.

Jones redete für „David Bowie: A Life“ unter anderem mit Paul McCartney, Bono, Madonna, Tony Visconti, Elton John, Iman, Angie Bowie und natürlich Iggy Pop. Man darf also annehmen, dass das Buch zumindest an der Oberfläche der Ikone Bowie kratzt.

Hier kann man „David Bowie: Ein Leben“ bestellen.

4. Tanzen

Billiger Gag, aber wie sang David Bowie nicht einst selbst? „Let’s Dance!“. In zahlreichen Bars und Clubs wird es am 10. Januar David-Bowie-Tribute-Abende geben. Wie etwa im Berliner Lido (wo man Bowie allerdings erst am 18. Januar 2018 Tribut zollt). Wer nicht ausgehen will, macht eben Home-Danceparty. Genug Bowie-Songs gibt es ja dafür. Ziehen also auch wir unsere roten Schuhe an und tanzen den Blues – David Bowie zu Ehren.

5. Bowie-Filmabend machen

David Bowie war in vielerlei Hinsicht ein Ausnahme-Künstler: So nahm er nicht nur 26 Studioalben auf, sondern spielte auch in einigen Filmen mit. Zuletzt mimte er 2006 Nikola Tesla in „Prestige – Die Meister der Magie“ – allerdings nur eine Nebenrolle.

Für einen Bowie-Filmabend würde sich beispielsweise der 1976 erschienene Sci-Fi-Film „Der Mann, der vom Himmel fiel“ eignen. Im Film spielt Bowie die Hauptrolle des humanoid-reptiloiden Außerirdischen Thomas Jerome Newton, der buchstäblich vom Himmel fällt, um Wasser für den Wüstenplaneten, von dem er kommt, zu finden.

6. Mit der Bowie-App ins virtuelle Bowie-Museum

Wer die Wander-Ausstellung des Londoner Victoria & Albert Museums verpasst hat, kann jetzt via App zur Bowie-Ausstellung: Anlässlich David Bowies Geburtstag am 8. Januar wurde die App „David Bowie Is“ veröffentlicht, in der die Stimme des Schauspielers Gary Oldman durch eine AR-Ausstellung über Bowies vielbewegtes Leben führt.

Erinnerungsstücke wie Fotos, Kostüme, handgeschriebene Briefe und Videos können angeklickt, gedreht und genauer betrachtet werden. Alles natürlich inklusive Bowie-Soundtrack, aber dafür ziemlich teuer: 8,99 Euro kostet der Spaß.


Gary Oldman leiht neuer David-Bowie-App seine Stimme
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