Flurfunk

Nevermind, wie es in unsere Welt kam

Zwanzig Jahre Nevermind feiern wir in diesem Heft. Doch wie war das eigentlich für die heutige ME-Redaktion, als das wichtigste Rockalbum unserer Zeit veröffentlicht wurde? An Rainer Schmidt ging die Platte zunächst vorbei, ihn hatte das House-Virus gepackt. Eine WG-Partnerin, die später Kurt Cobain interviewen sollte, war es, die ihn 1992 von Nevermind überzeugte. Albert Koch war der Platte ab Release für zwölf Monate verfallen. Ralf Niemczyk und Oliver Götz hatten Nirvana noch im August 1991 als Support von Sonic Youth gesehen. Niemczyk in Köln, Götz in Nürnberg. Dazu waren die Redaktionsküken Laura Ewert und Stephan Rehm noch zu jung, die eine hörte die Platte aber immerhin schon laut beim Spielen mit Freunden, der andere fürchtete sich damals noch vor Rock’n’Roll. Zwanzig Jahre – er fühlt sich heute ein wenig alt, der Flurfunker

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.