Jugendsünde

Platten, für die wir uns heute ein bisschen schämen. Diesmal mit

Mike Batt

Schizophonia

Während der Punk anfing zu toben, lief ich als 16-jähriger Hippie herum. Auf dem Billigplattenspieler fräste sich die Saphirnadel ins Vinyl, das Album hier muss ich oft gehört haben, so wie es heute knistert. Warum es sich zwischen Camel, Grobschnitt und Can in meine Sammlung einschleichen konnte, lässt sich nur noch erahnen. Vielleicht, weil ich Mike Batt durch die TV-Serie „Die Wombles“ gut fand, zu bekifft war oder vom Cover von Michael Hasted angefixt wurde. Die Musik ist jedenfalls ein missratener Versuch, Prog, Pop, orchestralen Rock und fernöstliche Klänge zu fusionieren. Aber „The Ride To Agadir“ mach ich auch heute noch gerne mit.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.