Heinz Strunk :: Heinz Strunk in Afrika

Abenteuerroman eines Helden, der Abenteuer hasst.

Es hätte reichlich Gründe gegeben, das neue Werk von Rocko Schamonis Studio-Braun-Kollegen Heinz Strunk, dem großen Sohn Harburgs (siehe „Fleisch ist mein Gemüse“) zum Buch des Monats zu machen. Strunks Ich-Erzähler Heinz Strunk lässt sich von seinem Wiener Freund C. überreden, das Weihnachtsfest 2007 in Kenia zu verbringen. Auch Strunk neigt zur Selbstbespiegelung und zur Verachtung der Mitmenschen, das macht den ersten Teil des Buches, in dem es um die Reisevorbereitungen und den Urlaubsalltag in einem afrikanischen Pauschalreisehotel geht, zu einer Abfolge garantierter und guter Pointen. Freund C. übertrifft Strunk dann sogar noch in seiner Mischung aus gewählter Sprache und gewagtem Handeln: Er zieht die beiden Urlauber, die eigentlich aller Aufregung aus dem Weg gehen wollen, in ein dramatisches Finale mit bürgerkriegsartigen Verhältnissen hinein. Weil Heinz Strunk in Afrika zwar ausgesprochen schlaue und geschmackssichere Unterhaltung ist, aber alles darin angelegte Wissen über das Wesen der Gesellschaft nebensächlich bleibt, steht das Buch an dieser Stelle der Seite.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.