FM Belfast :: Don’t Want To Sleep

Morr Music/Indigo

Elektro-Pop: Das zweite Album der Isländer. Nicht so gut wie das erste.

Anfang 2010 war How To Make Friends, das Debütalbum der Band aus Island, in Deutschland erschienen. Mit 15-monatiger Verspätung im Vergleich zum Rest der Welt. Dem minimalistischen Elektro-Indie-Pop der Band mit Verbindungen zu Múm und Retro Stefson hatten wir damals ein gewisses Maß an Humor attestiert. Wir erinnern an das kaum wiedererkennbare Cover von „Killing In The Name“ (Rage Against The Machine) und das Zeitlupen-Rework von Technotronics „Pump Up The Jam“. Dieser Humor hat sich auf dem zweiten Album von FM Belfast teilweise zu einer gewollten Novelty-Witzigkeit ausgeweitet („Believe“, „Happy Winter“). Der Rest ist netter Elektro-Pop, der aber nicht unbedingt nach Habenmüssen schreit.

Key Tracks: „Noise“, „Vertigo“

Fucked Up

David Comes To Life

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.