Ben Affleck: Wie Übelkeit seine beste Performance bei „Armageddon“ schuf
Emotionale Abschiedsszene trotz Erkrankung: Ben Affleck drehte bei „Armageddon“ mit Lebensmittelvergiftung weiter. Details zu den schwierigen Dreharbeiten und warum er sich nicht krankmeldete.
Ben Affleck erinnerte sich in einem Interview zu Promotionszwecken seines neuen Films an ein unangenehmes Ereignis während der Dreharbeiten zu dem Klassiker „Armageddon – Das jüngste Gericht“ des Regisseurs Michael Bay aus den späten 90ern zurück. Der Darsteller ist der Meinung, dass eine Erkrankung während der Dreharbeiten seine Performance verbessert habe.
Ben Affleck lieferte trotz Übelkeit am Set ab
Während der 53-Jährige die Werbetrommel für die Netflix-Produktion „The Rip“ rührte, weckte ein Vorfall vom Beginn seiner Schauspiel-Karriere unschöne Erinnerungen. Am Tag des Drehs einer wichtigen Szene mit Kollege Bruce Willis für „Armageddon – Das jüngste Gericht“ war Affleck flau im Magen und er musste sich zwischen einzelnen Takes übergeben. Wie er gegenüber „Fox 32 Chicago“ preisgab, handelte es sich dabei um „das einzige Mal in meinem Leben“.
Die fragliche Sequenz war die emotionale Abschiedsszene des Films aus 1998, in der sich Willis in seiner Hauptrolle als Harry Stamper opfert, um den Asteroiden zu sprengen, der ansonsten die Erde zerstören würde. Nur so konnten die Verlobten A.J. Frost (Ben Affleck) und Grace Stamper (Liv Tyler) ein Leben zu zweit aufbauen. Zwischen den einzelnen Takes übergab sich der gebürtige Kalifornier in einen Mülleimer und lieferte ab. Die Lebensmittelvergiftung hatte laut Affleck „die Szene wahrscheinlich besser gemacht“.
Krankmelden war keine Option
Der damals Mitte-Zwanzigjährige wusste nicht, dass die Möglichkeit einer Krankmeldung bestand. Der frisch gebackene Schauspieler dachte sich: „Ich komme besser doch.“ Und ich ging hin“. Sein Erscheinen am Set mit Magen-Darm-Beschwerden war also nicht aus einem Gefühl des „Märtyrertums“ oder aus extremer Hingabe zu seinem Job, sondern aus Unwissenheit und mangelnder Erfahrung.
Darum geht es in der Produktion und das macht sie so besonders
In Afflecks neuem Projekt – der Netflix-Produktion „The Rip“ – erhalten die beiden Protagonisten und Polizisten J.D. Byrne (Ben Affleck) und Dane Dumars (Matt Damon) einen Tipp, dass in einem Unterschlupf eines Verbrecherkartells eine große Summe liegt, die beschlagnahmt werden soll. Vor Ort angekommen, entdecken sie jedoch Geldfässer mit einem Inhalt von mehreren Millionen US-Dollar – korrupte Kollegen haben es auf das Einsatzteam abgesehen.
Hier den Trailer des Action-Thrillers anschauen:
Der Streifen des Regisseurs Joe Carnahan ist seit Freitag, dem 16. Januar 2026, auf Netflix verfügbar.
Die beiden Schauspielkollegen und Business-Partner landeten bei dem Streamingdienst einen bisher einmaligen finanziellen Erfolg, wie erstmals die „New York Times“ berichtete. Ihre Produktionsfirma, die den Streifen herstellte, setzt sich für faire Bezahlung in der Branche ein – das unterstreicht der Firmenname Artists Equity. Sollte der 100 Millionen-Dollar teure Film in den ersten 90 Tagen zum Hit entwickeln, erhalten alle 1.200 Beteiligten an der Produktion eine entsprechende einmalige Prämie, deren Höhe allerdings nicht bekannt gegeben wurde. Dieser Deal stellt derzeit in dem Business der Streaminganbieter eine Ausnahmereglung dar.
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