„Traumschiff“-Produktion äußert sich zum Dreh-Abbruch von Collien Fernandes
Die „Traumschiff“-Produktion bezieht Stellung zu Collien Fernandes' vorzeitigem Drehstopp. Polyphon-Chefin Gramm erklärt, wie das Team die Schauspielerin unterstützt.
Collien Fernandes veröffentlichte schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen. Er soll ihrer Aussage nach über Jahre gefälschte pornografische Inhalte von ihr erstellt und verbreitet haben – eine Form des digitalen sexuellen Missbrauchs.
Die Moderatorin ist derzeit Teil der Besetzung der beliebten ZDF-Serie „Das Traumschiff“. Aufgrund des enormen öffentlichen Trubels um ihre Person verließ sie die laufenden Dreharbeiten in Vietnam vorzeitig. Die Produktion bezog nun Stellung.
„Traumschiff“-Produktion solidarisiert sich mit Collien Fernandes
Die Schauspielerin brach die Dreharbeiten zur ZDF-Reihe vorzeitig ab, um nach Deutschland zurückzukehren. Dort möchte sie auf das Problem digitalisierter Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen, mit verschiedenen Politiker:innen sprechen und neue Gesetze diskutieren, die Betroffene besser schützen sollen.
Zum Abbruch der Dreharbeiten äußerte sich nun die Produktion von „Das Traumschiff“ – und stellt sich geschlossen hinter die Schauspielerin. „Wir sind mit Collien in ganz engem Austausch und unterstützen ihre Reise nach Deutschland nach Kräften. Die ganze ‘Traumschiff’-Familie ist zutiefst erschüttert über das, was Collien angetan wurde.“ sagte Dr. Beatrice Gramm, Geschäftsführerin von Polyphon, der „Traumschiff“-Produktionsfirma.
Weiter hieß es im Statement: „Wir sind alle noch mal mehr zusammengerückt und unterstützen Collien auch in Zukunft dabei, ihren Weg weiterzugehen und für das zu kämpfen, für das wir auch als ‘Traumschiff’-Familie stehen: Respekt, Wertschätzung und ein bedingungsloses Eintreten gegen jede Form von sexualisierter Gewalt und Diskriminierung.“
Stand der Dinge
Die Veröffentlichung der Vorwürfe zieht derzeit gesellschaftliche wie politische Konsequenzen nach sich. Am Sonntag, dem 22. März 2026, fand in Berlin bereits eine Demo gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen statt; am Donnerstag, dem 26. März 2026, folgt die nächste in Hamburg. In der Politik werden zudem die Forderungen nach verschärften Gesetzen immer lauter.
Von Christian Ulmen selbst gab es bisher kein Statement. Seine Anwälte bezeichneten die Berichterstattung des „Spiegels“, in dem die Vorwürfe veröffentlicht wurden, aber als rechtswidrig.






