Silvia Tarozzi

LUCCIOLE

Unseen Worlds (VÖ: 10.4.)

Avant-Folk-Pop für all jene, die die Joanna-Newsom-Diskografie schon durchgespielt haben.

Silvia Tarozzi findet in vermeintlicher Kleinkunst Großes. Die Violinistin arbeitet an der Schnittstelle von musikalischer Avantgarde und Improv-Musik und befasst sich in diesem Rahmen aber auch – wie zuletzt mit ihrem überragenden Kooperationsalbum mit Deborah Walker – mit folkloristischen Traditionen und Popmusik.

Auf den 15 Stücken ihres dritten Soloalbums LUCCIOLE sind dementsprechend ein Blechbläserensemble, ein Kinderchor, eine Coverversion von Milton Nascimentos „River Phoenix“ und vor allem die Stimme Tarozzis zu hören. Nicht selten scheint sie als Sängerin dem kauzigen Stil von Großmeister Franco Battiato Tribut zu zollen, ebenfalls ein Randgänger zwischen moderner Komposition und eingängigen Pop-Hooks.

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LUCCIOLE ist ein warmes, lichtes Album über die Veränderungen im Leben – und selbst ständig im Wandel begriffen. Melancholische Balladen, euphorische Hymnen, dröhnende Interludes oder gar jazzige Anklänge: Vertraute Formen klangen zuletzt selten so wundersam fremd wie in Tarozzis Händen.