They Might Be Giants

THE WORLD IS TO DIG

Idlewild (VÖ: 17.4.)

Zwei legendäre Indie-Nerds finden unermüdlich neues Material.

In der Netflix-Serie „Four Seasons“ mit Tina Fey und Steve Carell kommt es mitten in einem Ehestreit zu einem tollen Moment im Plattenladen: Er fischt das Debütalbum von They Might Be Giants aus dem Fach, erschienen vor 40 Jahren, vollgepumpt mit Erinnerungen. Sie weiß davon. Und plötzlich ist alles gut. They Might Be Giants gibt es noch immer, die beiden Johns (Linnell und Flansburgh) wundern sich selbst, dass ihre verwegene Idee einer Zwei-Mann-Indie-Band so lange trägt.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Wie sie das geschafft haben? Der Titel des 24. Albums gibt die Antwort: THE WORLD IS TO DIG. Alles kann zur Vorlage eines Songs werden: eine Rückkehr nach L.A., die letzten Tage des Wu-Tang Clan oder das alberne Bewegungsspiel „Der Boden ist Lava“.  Aus kauzigen Ideen machen They Might Be Giants kurze, nervös-nerdige Pop-Songs. 18 davon finden sich auf der neuen Platte. Es ist wie immer bei den beiden: Nicht jede Idee zündet, aber wenn die Tracks funktionieren, dann klingen They Might Be Giants bei „Character Flaw“ oder „What You Get“ so frisch und eigenwillig wie 1986.