Take Me Späti: Sara Arslan im Streit mit ihrem Management
Sara Arslan wirft der Agentur Enkime vor, ihr die Social-Media-Zugänge zu Take Me Späti gesperrt zu haben. Jetzt droht sie mit rechtlichen Schritten.
Der Podcast „Take Me Späti“ hat in den vergangenen Monaten einen rasanten Aufstieg erlebt. Host Sara Arslan machte nun jedoch in ihrer Instagram-Story darauf aufmerksam, dass sie Probleme mit ihrem Management hat – die Zukunft des beliebten Interviewformats ist damit ungewiss.
Trennung vom Management: Arslan bezieht Stellung
Den genauen Grund für die Trennung von ihrem Management wollte die Influencerin nicht öffentlich machen, da die Details ihrer Ansicht nach nicht in die Öffentlichkeit gehören. Zugleich schrieb Sara Arslan, sie sehe keinen Grund, warum sie „die Klappe halten [sollte], wenn drei weiße Männer [ihre] Arbeit claimen“.
Damit deutet sie auf ihr Verhältnis zur Social-Media-Agentur Enkime hin. Diese war eigentlich für die Produktion von „Take Me Späti“ zuständig. Laut ihrer eigenen Story hatte Arslan jedoch den Großteil der Arbeit selbst übernommen – von Schnittanweisungen bis zu den Social-Media-Highlights habe sie sich eigenständig um alles gekümmert.
Gesperrte Zugänge und öffentlicher Konflikt
Arslan wollte einen öffentlichen Streit vermeiden. Ihr ehemaliges Management habe ihr daraufhin jedoch ihrer Aussage zufolge den Zugang zu sämtlichen Social-Media-Accounts des Podcastformats gesperrt. Dabei sind die Influencerin und ihr Podcast das Aushängeschild des Formats und des gesamten Managements. Enkime nutzt weiterhin Content und Bilder von ihr, um damit Werbung zu betreiben.
Die Agentur weigert sich angeblich dennoch, ihr die Zugänge zurückzugeben. Deshalb wandte sich Arslan per Instagram-Story an ihre Fans. Die Posts waren als Warnung gedacht; sie fordert ihr ehemaliges Management auf, ihr den Zugriff auf die Social-Media-Accounts von „Take Me Späti“ zurückzugeben.
Vorwürfe: Rufschädigung und finanzielle Unregelmäßigkeiten
Arslan berichtete zudem in ihrer Instagram-Story, dass hinter ihrem Rücken über sie geredet und sie angeblich als „geldgeil“ bezeichnet worden sei. Dabei habe sie ihren Angaben zufolge 25 Prozent ihrer Einnahmen aus Brand Deals an die Geschäftspartner:innen abführen müssen. Darüber hinaus wirft sie dem Management vor, über Tochtergesellschaften Steuerbetrug zu betreiben.
Daraufhin meldeten sich zahlreiche weitere Personen bei ihr, die ebenfalls mit Enkime zusammengearbeitet hatten. Ihre Erfahrungen ähnelten denen von Arslan: Die Arbeitsatmosphäre sei angeblich schlecht gewesen, und finanzielle Probleme seien durch Betrug an Geschäftspartner:innen gelöst worden. Die „Take Me Späti“-Moderatorin droht nun mit rechtlichen Schritten.
Bekannte Gäste und ungewisse Zukunft
In ihrem Podcastformat hat Sara Arslan viele bekannte Gäste empfangen – darunter Musiker:innen und Rapper:innen wie Cro, Sampagne, Mo Douai, Ali Bumaye, Yung Saint Paul und Mark Forster. Die Interviews ähneln einem Date, und Arslan nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Das Format erinnert an das ikonische britische „Chicken Shop Date“ mit Amelia Dimoldenberg. Die Clips aus „Take Me Späti“ gehen regelmäßig viral.
Wie das Format künftig weitergeführt wird, ist derzeit unklar. Arslan wirkt jedoch entschlossen, ihr Interviewformat zurückzubekommen.




