5 Menschen, die mit Geschlechterrollen spielen

Der Fotograf Joseph Wolfgang Ohlert portraitiert in seinem Bildband „Gender as a Spectrum“ Menschen, die die üblichen Geschlechternormen durchbrochen und sich über gesellschaftliche Konventionen hinweggesetzt haben.

Ohlert stammt aus Bayern, beschäftigte sich schon als Abiturient im Kunst-Kurs mit Themen wie „Mann, Frau und Individualität“, seine Abschlussarbeit an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin drehte sich um das Sujet „Gender“. Vor und hinter der Kamera arbeitet er am liebsten mit Menschen, die selbst kreativ sind. Irgendwann hatte er die Nase voll davon, immer nur Modestrecken zu shooten und suchte erst in der Berliner Szene, dann rund um den Globus Menschen auf, deren Lebensentwurf ihn interessierte. In diesem Bildband wird die Thematik des Genderspektrums fotografisch erforscht. Über zwei Jahre lang wurden Menschen an verschiedenen Orten dieser Welt portraitiert, die alle eins gemeinsam haben: Sie lassen sich nicht in die bekannten Schubladen Mann und Frau einordnen, sondern die Fotografierten haben für sich eine Position im Genderspektrum gefunden, die irgendwo zwischen diesen beiden Polen des Geschlechts liegt. Bei seinem Projekt begleitete ihn als Autorin und Interviewerin die Sängerin, Designerin, Szenekennerin und Trans*frau Kaey.

Die Fotos findet Ihr in der aktuellen Ausgabe von me.style.

Joseph Wolfgang Ohlert & Kaey, „Gender as a Spectrum“, 348 Seiten, 48 Euro bei buchhandel.de

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