Kalt erwischt: Olli Dittrich

'Melodien für Melonen': Die Doofen mit ihrem zweiten CD-Streich.

ME: Euer erstes Werk hieß ‚Lieder, die die Welt nicht braucht‘. Braucht die Welt eure zweite CD oder wollt ihr noch mal schnell absahnen?

Olli: Wer das für Absahne hält, soll das meinetwegen tun. Die Wahrheit ist, daß Wigald Boning und ich schon sehr lange als Musiker gearbeitet haben und uns diese Sorte Unterhaltungsmusik großen Spaß macht. Unsere erste Platte hat einer Menge Leute gefallen – warum also keine zweite?

ME: Frustriert es dich, daß du ausgerechnet im Deppen-Fach deinen Durchbruch als Musiker geschafft hast?

Olli: Wieso Deppen-Fach? Unsere Musik ist durchaus nicht anspruchslos. Ich kann diesen pseudoelitären Muckerquatsch langsam nicht mehr hören. Was ist daran schlecht, wenn man die Leute gerne zum Lachen bringt?

ME: Stört es dich, da« du öffentlich im Schatten von Wigald stehst?

Olli: Die Doofen leben davon, daß da zwei sehr verschiedene Typen sind, die sich perfekt ergänzen. Ich fühle mich als der weniger Schrille sehr wohl.

ME: Welche Musik hörst du eigentlich zuhause?

Olli: Musikalisch bin ich ein Kind der 60er Jahre und ein Riesen-Beatles-Fan. Das ist übrigens eins meiner liebsten Hobbies: Mit meiner Beatles-Coverband ‚Die Bietels‘ spiele ich ab und zu just for fun in kleinen Clubs.

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