Na & ?

Wozu braucht man „unglaubliche Liebhaber“, wenn man statt dessen eine gitarrespielende Organistin haben kann, die noch dazu auf den klangvollen Namen Wiebke Linneweber hört? Ob da nun ein Zusammenhang besteht oder nicht: Seit Cpt. Kirk And His Incredible Lovers zu viert sind, ist die zweite Hälfte gestrichen und das Quartett nennt sich nurmehr CPT. KIRK &. Und was? Und STAND ROTES MADRID zum Beispiel, das Debütalbum der Hamburger (co-produziert vom Einstürzenden Neubau Nainz Watts), das unseren Rezensenten „vielleicht die Geburt eines weißen Hendrix‘ der 80er“ mutmaßen ließ. Und wer? Und der Gun Club, mit dem die Kirks ab Ende November durch Deutschland unterwegs sind. Thomas Levin quält Gitarre, Orgel, Stimmbänder und schreibt die englisch/deutsch-durchwachsenen Texte, Christoph Meier schlägt den Baß, Matthias Geisler das Schlagzeug und Wiebkes Orgel quengelt dazu. Auch ohne Spock und Mr. Sulu geben Cpt. Kirk &. live mindestens „Sol acht“; wer noch ’ne alle Gitarre zum Zerdeppern hat, darf sie gern zum Konzert mitbringen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.