Namen

Die Vielseitigkeit der deutschen Sprache beweisen zwei Meldungen aus entgegengesetzten Lagern deutschsprachiger Bands: FUX aus dem Sauerland schafften es mit ihrer ersten Single „Überdosis Glück“ prompt in die deutschen Charts. War auch dringend angesagt, bei der Selbsteinschätzung ihrer Songs: „Frisch, ehrlich, überzeugend. Musik für alle!“ Eher an den Charts vorbei segeln noch die Abstürzende Brieftauben. Konrad Kittner (Sohn des Kabarettisten Dietrich Kittner) und Micro Bogumil (Foto) aus Hannover verbreiten seit vier Jahren in 150 Konzerten „handgemachte Stimmungsmusik“. Textprobe: „Ich hab mich lang nicht mehr gewaschen, an mir hängt überall der Dreck. Meine Filzlaus, die heißt Emil und die rennt mir niemals weg.“ Die zweite LP von „Deutschlands Punk-Duo Nr. 1″ We Break Together“ (SPV-Vertrieb) verkaufte sich im Handumdrehen 2000 mal, die Nachpressungen sind bereits in der Mache. Das Brieftauben-Fernziel: Bloß nicht auf die Kommerzschiene abfahren, so wie Die Ärzte.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.