Tanz-Kontakt

Die Fats Boys sind im Twist-Fieber, aber nur im Video. Mit dem Opa-Tanz würde sich Buffy alias Dämon Wimbley in den New Yorker Discos voll blamieren. Dort tanzt er den DaButt.

Cl abbage Patch, Monkey, Mashed J Potato, Freddy Kruger, Patty Duke, Freak, Funky Chicken oder Bump – jedes Jahr ein neuer Mode-Tanz in den Nachtschuppen der US-Hauptstadt. Im Moment ist es der DaButt, bekannt aus Spike Lees Film „School Daze“, der in Kürze sein deutsches Video-Debüt feiern soll. Für den Film schrieb der Fusion-Bassist Marcus Miller den Titelsong, der zwar nie zu Chart-Ehren gekommen ist, aber die New Yorker Tanz-Gemeinde einander näherbrachte. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn beim DaButt ist Körperkontakt Trumpf. Fat Boy Buffy zeigt zusammen mit seiner Freundin Angela, wie’s geht: Ähnlich wie einst beim Bump treffen sich die einschlägigen mittleren Körperteile beim DaButt (zu deutsch: Am Hintern) im Takt der Musik, Reiben, Stoßen und Kreisen erwünscht. Das ergibt reizvolle Spielarten wie den Butt-To-Butt (Rücken an Rücken) und den Da-Tit-Tit (andersrum). Nebenbei ist der DaButt auch ein Stückchen Gleichberechtigung: Wie Buffy eindrücklich beweist, hat der Tanz auch mit etwas gewichtigeren Partnern seinen besonderen Reiz.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.