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Einst ein feuchter Teen-Traum, hat Ex-Kajagoogoo Nick Beggs nun mit Ellis, Beggs & Howard den Absprung in die zweite Karriere gewagt.

Natürlich gingen auch Kajagoogoo den Weg aller Teenie-Bands: nach drei Jahren ab in die Versenkung. Nick Beggs, der Strahlemann am Baß, versuchte den Alleingang, ohne Erfolg. Jetzt hat er mit dem farbigen Souler Austin Howard und dem Tastenmann Simon Ellis endlich wieder eine ordentliche Band, die prompt Nachfolger von Terence Trent D’Arby bei dessen früherer Management-Firma wurde. Nick schämt sich seiner Vergangenheit nicht: „Was soll’s! Ich habe mit Kajagoogoo ’ne Menge Kohle gemacht. Im Nachhinein finde ich nur peinlich, daß wir die einzige Band waren, die ihre Hotelzimmer verwüsteten und den Dreck am nächsten Morgen selber weggeräumt haben. “ Ellis, Beggs & Howard — nicht gerade der einprägsamste Bandname, „aber genau deshalb haben wir uns so genannt, hebt sich gut ab“, grinst Beggs, auf dessen Kopf statt der berühmten Klobürste jetzt eine stattliche Hippie-Matte wallt. Auch die groovige erste Single, „Big Bubbles, No Troubles“, entstand in bester Woodstock-Manie‘. „Wir haben den Song in 20 Minuten geschrieben. Unser Manager meinte: ‚Super -— laßt uns eine Erdpfeife rauchen.‘ Nach der Pfeife sind wir sofort ins Studio und haben das Ding eingespielt.“

Auch wenn es auf HOMELANDS, dem Debüt-Album, oft sehr schwarz groovt: EBH sehen sich als Rock-Band: „Wir wollen uns live den Arsch abspielen.“

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