Sogar Adam Sandlers Kinder finden seine Filme furchtbar

In einer Talkshow erzählt Sandler, dass seine Kinder seine Filme nicht länger als 20 Minuten aushalten. Die Kids haben also mehr Geschmack als ihr Vater.

Adam Sandlers Karriere ist mittlerweile nur noch ein schlechter Scherz. Um die Jahrtausendwende war er ein angesagter Comedy-Star, in Paul Thomas Andersons „Punch Drunk Love“ stellte er sogar unter Beweis, dass er in der Lage für schauspielerische Höchstleistungen ist. Mittlerweile sind aber mehrere Filme von Sandler an den Kinokassen gefloppt, von den Kritikern zerrissen worden. Netflix ist für ihn eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geworden. Zuletzt kamen seine Filme exklusiv auf dem Streaming-Portal heraus.

Ein Auszug aus Rotten Tomatoes, dem Portal, das positive Kritiker-Wertungen in Prozent angibt, gibt Aufschluss über die Qualität von Sandlers jüngsten Arbeiten:

„Kindsköpfe 2“ – 7 %

„The Ridiculous 6“ – 0%

„The Cobbler“ – 9 %

„Pixels“ – 16 %

„The Do-Over“ – 5 %

Kurzum: Adam Sandler dreht seit Jahren nur noch schlechte Filme, man scheint ihm sogar manchmal ansehen zu können, dass er sich überhaupt keine Mühe mehr gibt. Sandler scheint schlichtweg seinen vergangenen Ruhm zu melken, bis es eben nicht mehr geht.

„Können wir bitte was anderes anschauen?“

Jetzt sind Kritiker aber Kritiker und Kassenflops manchmal eben auch nur Pech. Beides könnte Sandler im Zweifelsfall ignorieren. Doch wie Sandler nun in der Talkshow von Ellen Degeneres erzählte, mögen nicht einmal Sandlers Kinder seine Filme.

Seine Töchter Sadie, 10, und Sunny, 8, würden zwar immer wieder bitten, sich Filme von ihrem Vater anschauen zu dürfen, lange halten sie es dann allerdings nicht aus. „Sie sehen sich die Filme 20 Minuten an und langweilen sich dann. Sie sind dann etwas nervös, aber fragen ,Können wir bitte was anderes anschauen?’“

Vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass Adam Sandlers Filme oftmals nicht für Kinder sind. Sexistischer Humor und Fäkalwitze sind eben etwas für ein älteres Publikum – denkt zumindest Adam Sandler.

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