Robert Palmer

Der Grandseigneur des Pop entpuppt sich als Perfektionist

Im obert Palmers neues Album ‚Honey‘ ist wie ein Büffet, bei dem sich jeder so bedienen kann, wie er mag. Hier ein bißchen Mainstream-Pop, dort eine Prise Funk, Balladen, Ethno-Einflüsse und Rock’n’Roll. Es ist typisch für Robert Palmer, daß es keinen typischen Robert Palmer-Stil gibt. „Ich kenne nichts Langweiligeres als ein Album mit zehn Versionen des gleichen Songs“, erklärt der 45jährige Engländer. „Die eine Hälfte meiner Fans mag eben die ruhigeren Stücke lieber, die anderen hören nur die schnelleren Songs.“ Um den üppigen Stilmix genau nach seinen Vorstellungen auf Band zu bannen, benötigte Perfektionist Palmer denn auch ganze 21 Monate. „Wenn ich mir nicht genug Zeit nehme, höre ich nachher sowieso nur alle Fehler raus. Und das macht mich einfach unglücklich.“

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