Erwachsen, Aber Kein Bisschen Leise

Die Punk-Institution Social Distortion ist wieder da

Schmerz war immer eine gute Motivation für mich“, gewinnt Mike Ness den Krisen die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte von Social Distortion ziehen, noch etwas Gutes ab. Ob Rechtsstreitigkeiten oder der tragische Tod von Produzent Charles Ramirez – dem Erfolg des kalifornischen Vierers konnte all dies nichts anhaben. So können sich „Social D.“ einer treuen Fangemeinde in ihrer Heimat nach wie vor sicher sein. Auch am Songkonzept „Drei Akkorde für ein Halleluja“ hat sich nichts geändert. Der Beweis: ‚White Light – White Heat -White Trash‘, das sechste Album der Band. Darauf kommt auch das Lebensgefühi der Musiker zum Tragen: „Punk zu sein bedeutet, ein Individuum zu sein. Mit Irokesenschnitt und Piercing hat das überhaupt nichts zu tun. Unseren Eltern müssen wir nichts mehr beweisen.“ Social Distortion sind erwachsen geworden, aber – wie sagt man so schön? – kein bißchen leise.

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