Barry Adamson macht aus Gefühlen Soundskulpturen

Nicht immer ist es angenehm, wenn Künstler ihr Seelenleben in musikalische Skulpturen gießen. Anders verhält es sich bei dem britischen Multi-Instrumentalisten Barry Adamson. Immer mehr hat sich das ehemalige Mitglied von Magazine, Birthday Party und Nick Caves Bad Seeds seit 1989 in düstere Innenwelten zurückgezogen. Dabei hat Adamson jedoch eine Ausdrucksform entwickelt, die seine Zuhörer nicht überfordert – Instrumentalklänge, Soundscapes, Filmmusiken, die ganze Palette cinematischer Ausdrucksformen. Lauscht man seinen Collagen aus Grooves, Samples und Jazz, dann möchte man Adamson beinah um seine seelische Befindlichkeit beneiden. Beispiel: „What It Means“ auf unserer CD.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.