Die Super Furry Animals kultivieren das Chaos

Nächtelang zu Techno jammen, manchmal bei Raves auftreten und zwischendurch Songs schreiben – im Untergrund waren die Super Furry Animals zu Hause, bis sie sich 1995 mit zwei ungestümen EPs als Rockband entpuppten. Sofort zeigte Creation Interesse an den Herren, die sich hinter den Anagrammen Gruff Rhys (voc, git.), Huw Bunford (git.), Dafyd Leuean (dr.) und Guto Pryce (bass) verstecken. Hinzu gesellte sich Cian Ciaran, verantwortlich für „interessanten Lärm“. Dann, im Frühjahr 1996, erntete das erste Album („Fuzzy Logic“) überschwengliches Kritikerlob. Und was schon damals nach kollabierter Musikgeschichte und organisiertem Chaos klang, hat das Quintett auf seinem aktuellen Album „Radiator“ noch verfeinert.

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